Rüben statt Christbaumkugeln

Weiler | sen | Mit Christbaumkugeln, Engeln oder Lametta am Christbaum könnten Pablo und Nico wohl nichts anfangen. Deshalb machen sich die Kinder der heilpädagogisch-therapeutischen Einrichtung des Hauses 'Am Wiesengrund' in Obertrogen (Weiler) sowie Reitschüler der angeschlossenen Reitschule daran, kleine Tannenbäumchen mit Möhren, Äpfeln, Mandarinen, Brot und ganz speziellen Leckerbissen zu behängen. Pablo und Nico sind nämlich zwei von insgesamt sechs Pferden, die auf dem Reiterhof auch zum therapeutischen Reiten eingesetzt werden.

'Das hat sich bei uns mittlerweile zu einer Weihnachtstradition entwickelt, auf die sich die Kinder riesig freuen', sagt Reitlehrerin Simone Schmidt. Dabei bekommt jedes der Pferde seinen eigenen, individuell behängten Baum, den die Kinder mit Sorgfalt und ganz viel Liebe zusammenstellen.

Insgesamt 16 Kinder wohnen derzeit im Haus 'Am Wiesengrund', wobei einige erst ein Jahr, eines aber bereits 14 Jahre dort sein eigentliches Zuhause hat. Therapeut Christian Roerig: 'Es sind teilweise schwer erziehbare Kinder aus zerrütteten Familien, die bei uns pädagogisch und therapeutisch begleitet werden, um später wieder zurück in die Familie oder in ein eigenständig geführtes Leben gehen können.'

Weihnachtsmenü

Die Kinder haben riesigen Spaß daran, die fertigen Bäumchen zu 'ihren' Pferden zu bringen und zuzusehen, wie der Baumschmuck mit Genuss zwischen kräftigen Backenzähnen zu einem leckeren Pferde-Weihnachtsmenü zermahlen wird.

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