Rowdytum nachts am Schrannenplatz

Memmingen (hku). - Über ein 'Rowdytum nachts am Schrannenplatz' hat Fraktionschef Wolfgang Courage (CRB) in der jüngsten Stadtrats-Sitzung geklagt. 'Wenn das stimmt, ist hier die Polizei gefordert', sagte Oberbürgermeister Dr. Ivo Holzinger. 'Bürger werden angepöbelt, Anwohner können nicht unbehelligt zu ihren Wohnungen fahren. Dem Ansehen der Stadt ist das nicht zuträglich', monierte Courage. Der Schrannenplatz sei zu einem Treffpunkt für junge Russlanddeutsche geworden, so Stadtrat Thomas Kästle (SPD). Sie würden auch Passanten belästigen, die in nahe gelegene Kneipen gehen oder die Lokale verlassen. 'Diese Situation hat auch mit der Schließung des Russlanddeutschen-Jugendtreffs Mir zu tun. Die jungen Leute wollen einen Raum für sich. Das Jugendhaus wird da nie ein gleichwertiger Ersatz sein', sagte Margareta Böckh von der CSU. Das Jugendhaus habe einen 'positiven Bericht' zur Integration der Russlanddeutschen ins Jugendhaus abgegeben, konterte Holzinger.

'Mit Polizei reden' CRB-Fraktionschef Courage forderte, man solle mit der Polizei reden, damit die Beamten ein stärkeres Augenmerk auf den Schrannenplatz richten. Das Problem der Polizei seien derzeit rund 20 Prozent unbesetzte Stellen, sagte Herbert Müller (SPD).

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