Rotes Trikot soll vorne leuchten

Ostallgäu(rsg). - Nachdem in den beiden vergangenen Jahren die Radrennfahrer der RSG Ostallgäu mit zahlreichen Erfolgen auf sich aufmerksam gemacht hatten, stießen weitere vier Elitefahrer zur Lizenzmannschaft für die neue Saison 2004. Jonas Harm, Roman Woda, Andreas Nägele und Stefan Stork tragen ab dieser Saison das rote Trikot der RSG und wollen neben Michael Zöllner und Felix Grandl für weitere Erfolge sorgen. Mit dem Ziel, eine starke Elitemannschaft um den Füssener Michael Zöllner aufzubauen, begannen in der RSG Ostallgäu im Oktober vergangenen Jahres die Planungen für die Rennsaison 2004. Neben Zöllner und Felix Grandl, der von den Junioren zur Mannschaft stieß, schlossen sich mit Jonas Harm, der vom RSV Sonthofen wechselte und den Mindelheimern Andreas Nägele, Roman Woda und Stefan Stork, vier Elitefahrer der RSG Ostallgäu an. Nach vielen Trainingseinheiten im Winter unterzog sich die Mannschaft einem ersten Formtest bei den bayerischen Meisterschaften im Wintertriathlon. Bei diesem Wettkampf überzeugte vor allem der Jüngste im Team, Felix Grandl. Er holte sich auf eindrucksvolle Art und Weise den Titel des bayerischen Meisters in der Leistungsklasse U19.

Trainingskilometer auf Mallorca Im Anschluss daran flog das Team ins Trainingslager auf die Ferieninsel Mallorca, um unter wärmeren Bedingungen zwei Wochen lang weitere Trainingskilometer auf dem Rad zu sammeln. Gesund und ohne größere Verletzungen kehrten die Fahrer zurück und bestritten ihr ersten Radrennen in Zusmarshausen. Hier überzeugte wiederum Felix Grandl mit einem achten Platz. Für eine weitere Platzierung unter den 'Top Ten' sorgte Andreas Nägele bei den bayerischen Straßenmeisterschaften. In Schweinlang bei Günzach erreichte er unter knapp 200 Fahrern den achten Platz. Verzichten musste die Mannschaft dabei auf Michael Zöllner, der krankheitsbedingt nicht am Start war. Auch Jonas Harm, der im Vorfeld zu den Mitfavoriten gezählt worden war, ging dieses Mal leer aus. Ein weiteres Jahr in der Jugendklasse fährt Philipp Stromereder. Der Füssener gehört nach wie vor der Bayernauswahl an und hat sich ebenfalls sehr intensiv auf die Rennsaison vorbereitet. Für ihn lief es bisher allerdings noch nicht zufriedenstellend. Nach gutem Saisonauftakt in Zusmarshausen und Wörth bei Regensburg, wo er die Plätze acht und vier ersprintete, stürzte er in der Spitzengruppe liegend beim Straßenrennen in Saarbrücken. Hier zeigte sich Philipp Stromereder sehr enttäuscht, denn dieses Rennen zählt zu den Sichtungsrennen des Bunds Deutscher Radfahrer. Diese Sichtungsrennen dienen den Verantwortlichen dazu, aus den besten Fahrern die Nationalmannschaft für die Rundfahrten zu bilden. Aber es kam noch schlimmer: Bei den bayerischen Meisterschaften konnte er auf Grund einer starken Erkältung erst gar nicht starten. Stromereder bleibt dennoch zuversichtlich und hofft, in den kommenden Wochen ohne Krankheit und Sturzpech sein großes Talent unter Beweis stellen zu können.

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