Ronsberger Bücherei als Ort der Begegnung

Ronsberg | db | Den 'Tag der offenen Tür' in der Ronsberger Gemeindebücherei nutzte eine größere Anzahl von Bürgern, um sich dort umzusehen, über das vielseitige Angebot zu informieren oder aussortierte Bände auf dem Bücherflohmarkt preisgünstig zu erstehen. Eingeladen hatte dazu das Büchereiteam mit Angelika Wertek und Gertraud Hercher.

Auch von dem Angebot, bei Kaffee und Kuchen zusammenzusitzen, machten die meisten Besucher regen Gebrauch. Der Erlös wird zum Erwerb neuer Bücher verwendet. Adi Fiener aus Markt Rettenbach zog mit seinen spannenden und lustigen Geschichten, die er vorlas, die Kinder voll und ganz in seinen Bann. Dabei half ihm eine Kasperle-Figur, mit er zwischendurch Zwiesprache hielt.

Als einen Ort der Begegnung sieht Angelika Wertek die Bücherei. In der gemütlichen Leseecke sind immer wieder Eltern oder Großeltern zu finden, die den kleinen Buben und Mädchen aus Kinderbüchern vorlesen. Aber auch andere Leseratten nutzten die Ruhe des Raumes, um bei ausgiebigen Leseproben zu entscheiden, welches der rund 5000 vorrätigen Bücher sie als nächstes ausleihen wollen. Etwas lebhafter gehe es allerdings zu, erzählte Wertek, wenn Schulklassen die Bücherei besuchen.

Sie möchte das Sortiment nach und nach erneuern und mit modernen Ausgaben und Bestsellern und Hörbüchern für ihren recht beachtlichen 'Kundenkreis' noch attraktiver gestalten. Alte und abgegriffene Bände sowie wenig gefragte Bücher werden dafür für den Flohmarkt aussortiert. Allein im letzten Monat konnten 120 neue Bände beschafft werden.

Seit der Erweiterung der Bibliothek vor fünf Jahren um den ehemaligen Fahrgastschülerraum ist der erforderliche Platz für eine Aufstockung vorhanden. Das Antolin-Programm, das in Ronsberg seit Januar eingeführt wurde und nach Schulklassen geordnet ist, steigert mit Quizfragen zum Buchinhalt die Lesemotivation und das Textverständnis, erklärte Wertek. Dazu sei die Neueinrichtung des Computerraumes in der Schule eine wertvolle Ergänzung.

Bürgermeister Gerhard Kraus freute sich über das ehrenamtliche Engagement der beiden Büchereibetreuerinnen und dankte ihnen für die wertvolle Arbeit im Dienste der Mitbürger. Auch eine gut ausgestattete Gemeindebücherei, deren umfangreiches Angebot vom Kindergartenalter bis zum Verlassen der Schule und für jeden Geschmack der erwachsenen Leserschaft reiche, stärke den eigenen Standort, betonte er. Um Geld für neue Literatur zu sparen, werden die Bücher von Angelika Wertek und Gertraud Hercher selbst eingebunden, etikettiert und archiviert.

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