Bezirksmusikfest
Röthenbach erwartet Tausende Gäste auf dem 49. Bezirksmusikfest

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2.300 Sitzplätze im riesigen Festzelt, 46 Musikkapellen beim Festumzug und Gäste, die eigens auf Kanada und Australien anreisen: Das 49. Bezirksmusikfest in Röthenbach sprengt in der Argentalgemeinde alle Rekorde. «Es ist zweifellos das größte Fest in der Geschichte Röthenbachs», sagt der Vorsitzende der veranstaltenden Musikkapelle, Walter Hartmann.

Nach zweijähriger Vorbereitung klappt jetzt alles wie am Schnürchen. Am Wochenende begann mit dem Festzeltaufbau die << heiße Phase >>. Wer von Steinegaden hinunter nach Röthenbach fährt, kann es nicht übersehen: 65 mal 40 Meter groß ist das Zelt. Direkt dahinter werden von Donnerstag an Autos auf der Wiese parken können. Die notwendige Infrastruktur schaffen die 60 Mitglieder der veranstaltenden Musikkapelle Röthenbach seit Samstag.

Das Festzelt war bereits vor anderthalb Jahren bestellt worden. Die Verleihfirma stellte zwei Zeltmeister - den Rest übernahmen die Röthenbacher Musiker. Innerhalb von vier Stunden hatten sie das Zelt aufgerichtet, das von Donnerstag bis Sonntag Mittelpunkt des Dorfgeschehens ist.

Allein 2.600 Quadratmeter Holzboden hatten die Musiker zu verlegen. Für die Entwässerung wurde eigens ein Kanalisationssystem vergraben. 400 Sitzgarnituren warten auf die Besucher. Sie werden die Wahl haben zwischen Weizen-Bar, Wein-Laube und Kuchentheke.

Zwei Biertanks mit einem Volumen von 50 beziehungsweise 30 Hektolitern werden mit Bier und Radler gefüllt. Nur fürs Auge ist der Bieranstich gedacht, den Röthenbachs Bürgermeister Bert Schädler am Donnerstag um 19.30 Uhr an einem 50-Liter-Holzfass vornehmen wird.

Herzstück des Festbetriebes ist die rund 200 Quadratmeter große Küche. Sie ist mit 20 Grillstationen, sieben Doppel-Fritteusen und drei Seelenöfen, einer großen Spezial-Spülmaschine und zwei Kühlwagen ausgestattet. Im Freien steht ein weiterer Grillwagen, um die dort sitzenden Festgäste zu versorgen.

<< 1.000 Semmel und 200 Seelen sind für Donnerstag bestellt >>, weiß Küchenchef Rudi Giselbrecht - << am Sonntag wird es wohl die vierfache Menge >>.

Insgesamt 250 Helferinnen und Helfer sind im direkten Umfeld des Festzeltes im Einsatz. Hinzu kommen die Aktiven der Feuerwehr, die die Verkehrsregelung übernehmen. Und auch für die Sicherheit werden Mitarbeiter abgestellt. Sie übernehmen die Kontrollen am Zelteingang.

Das Sicherheitskonzept hat die Musikkapelle im Vorfeld mit der Gemeinde, dem Landratsamt und der Polizei abgesprochen. << Wer jünger als 16 ist, kommt abends nur in Begleitung der Eltern ins Zelt >>, kündigt Walter Hartmann an. Die unter 18-Jährigen müssen das Fest um Mitternacht verlassen. Allein 400 Meter Bauzaun rund um den Festbereich wurden aufgestellt.

Bei aller Betriebsamkeit im Vorfeld des Bezirksmusikfestes: Die Vorfreude bei den Musikanten ist groß. << Viele haben zwei Wochen Urlaub genommen >>, erzählt Vorsitzender Hartmann. Direkt nach dem Festausklang am Sonntag beginnt der Abbau: << Am Montag um 10 Uhr müssen Bühne, Einbauten und Boden entfernt sein >>, so Hartmann. Dann kommt der Zeltbauer zum Abholen.

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