Marktoberdorf / Kaufbeuren
Riskantes Manöver mit glimpflichem Ausgang

«Er hat an einer Stelle überholt, wo es eigentlich unmöglich ist», sagte der Richter in einem Strafverfahren vor dem Kaufbeurer Amtsgericht und verurteilte einen 23-jährigen Angeklagten aus dem Raum Schongau wegen fahrlässiger Straßenverkehrsgefährdung zu einer fünfmonatigen Bewährungsstrafe und einer einjährigen Führerscheinsperre.

Der junge Mann war dem Weg zur Arbeit «ein bisschen spät dran gewesen», als er im September 2009 gegen sechs Uhr morgens auf der B 472 am Ortsausgang von Marktoberdorf-Thalhofen in einer unübersichtlichen, ansteigenden Linkskurve trotz Überholverbots an einem Lastwagens mit Anhänger vorbei zog. Dabei fuhr er einem entgegenkommenden Fahrzeug den Außenspiegel ab, touchierte anschließend den Einstieg des Lasters und überschlug sich mit seinem Auto. Der Wagen landete neben der Fahrbahn wieder auf den Rädern.

In der Beweisaufnahme wurde deutlich, dass das hochriskante Überhol-Manöver nur deshalb glimpflich abgegangen war, weil sowohl die Fahrerin des entgegenkommenden Autos als auch der Lastwagenfahrer jeweils am äußersten rechten Rand ihrer Spur fuhren.

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