Grünenbach
Riesige Freude über Kuscheltiere

Heike Maurus, Projektmanagerin des Kinderhilfswerks CCARA (Sitz in Grünenbach) ist von ihrer zehntätigen Reise nach Tamilnadu (Südindien) zurück. «Die mehr als 70 Kuscheltiere, gesammelt von Schülern der Grundschule Laubenberg in Grünenbach, wurden unseren Waisenmädchen zwischen vier und 14 Jahren übergeben. Die Freude war riesig», teilt Sie der Heimatzeitung mit. Insgesamt seien 46 Kinder im Heim, wovon sieben noch keine Paten haben.

Heike Maurus legte den Grundstein für ein weiteres Gebäude auf dem Campus des Waisenheims: Die Küche mit Esshalle und Vorratslager soll bis Ende Juni fertiggestellt werden. «Es fehlen uns noch 3000 Euro». Anschließend soll ein zweites Stockwerk darüber kommen für einen großen Schlafbereich für Waisenmädchen und ein Zimmer für die Hausmutter. Hierfür werden weitere 4000 Euro benötigt. «Wünschenswert wäre, das gesamte Gebäude vor der nächsten Regenzeit, die im Oktober beginnt, fertigzustellen, denn derzeit wohnen knapp 50 Mädchen in einem großen Schlafsaal», schildert Maurus.

Kein Strom in den Hütten

Die Kinder seien sehr glücklich im Heim, empfänden es als Privileg, dort sein zu dürfen. «Sie kommen alle aus armen Dörfern, wo es teilweise in den Hütten keinen Strom gibt und sie auf dem nackten Lehmboden geschlafen haben», schildert die Grünenbacherin. Manche Kinder, denen letztes Jahr das Lachen noch schwer gefallen sei, weil sie neu waren, seien nun fröhlich und hätten zugenommen. «Es ist schön zu sehen, wie sie aufblühen und selbstbewusster werden».

Der eingetragene Verein CCARA unterhält zusätzlich noch weitere Dorfprojekte, die Heike Maurus alle besucht hat: vier Kindertagesstätten, ein Witwenheim und eine Schule.

Maurus: «Die Kinder erhalten Unterstützung zu ihrer Schulausbildung und zusätzliches Essen, die Kleinsten werden ganztags betreut, damit die Eltern ihrer Arbeit nachgehen können - meist im Tagelohn im Straßenbau, im Steinbruch oder bei der Feldarbeit - , ohne ihre Kinder auf der Straße zurücklassen zu müssen.» Unterstützt werden gezielt Familien durch Familienpatenschaften. «Mit dieser zusätzlichen Hilfe erreichen wir weitere 300 Kinder, der Grundsatz der Hilfe hier: Schulausbildung und Essen,» unterstreicht Heike Maurus. .

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