Riesenpfannen, Multigarer und mehr

Marktoberdorf/Ostallgäu (jth). - Die Berufsfachschule für Hauswirtschaft in Marktoberdorf hat in die Zukunft investiert: Im Rahmen einer Feier wurde die im vergangenen Jahr für 98000 Euro neu eingerichtete Großküche offiziell eröffnet und eingeweiht. Künftig können die derzeit 76 Schülerinnen und Schüler an den Großgeräten der Küche das Zubereiten von Speisen lernen. Wie bereits berichtet, hatte der Landkreis Ostallgäu als Sachaufwandsträger der Schule im Frühjahr den Umbau der alten Küche und eines Speisesaals an der Schule in die Wege geleitet. Nötig war diese Investition, weil in der alten Küche keine Großgeräte wie etwa eine Kippbratpfanne, ein Multigarer oder eine industrielle Spülmaschine vorhanden waren. Da ein neuer Lehrplan vorschreibt, dass Schüler der Hauswirtschaftsschule auch in Großküchen das Zubereiten von Speisen üben müssen, weil in der Gastronomie vor allem in Großküchen gearbeitet wird, entschied sich der Kreis, in eine neue Küche zu investieren. In 'Rekordzeit' sei ein altes Klassenzimmer in den vergangenen Sommerferien in eine 'moderne Großküche' verwandelt worden, sagte die Leiterin der Berufsfachschule für Hauswirtschaft, Anna Götzfried, während einer kleinen Feier. Bei der Einweihung der Küche durch Stadtpfarrer Wolfgang Schilling und Pfarrer Harald Deiniger, sagte Götzfried, dass in der neuen Küche ein 'rationelles Arbeiten mit mehreren Schülern möglich ist'. Künftig werde es im Rahmen von Projekten möglich sein, für größere Personengruppen - etwa für eine Geburtstagsfeier im Seniorenheim - in der Küche Essen zuzubereiten. In einem frisch renovierten Speisesaal gegenüber der Küche sei es nun gut möglich, Leute zu verköstigen und das Dekorieren der Tische zu üben. Zitat Viele Arbeitsplätze für die Hauswirtschaf-terinnern gibt es nur noch in Großküchen. Daher ist die Investition des Landkreises sehr sinnvoll.} Heidemarie Schuder, Hauswirtschaftsdirektorin bei der Regierung von Schwaben Der Leiter der Berufsschule, Remigius Kirchmaier, dankte allen Lehrkräften und Schülern, die beim Umbau der Küche mitgeholfen hatten. Sein spezieller Dank galt Anna Götzfried, 'die mit viel Herzblut für die Küche gekämpft hat'. Seinen Worten nach gebührt auch dem Kreistag Dank, da er sich in finanziell schwierigen Zeiten für das Projekt eingesetzt hat. Landrat Johann Fleschhut bezeichnete die Küche als weiteren 'Meilenstein' in der Geschichte der Schule. Mit Investitionen wie dieser sichere der Landkreis die Zukunft der Hauswirtschaftslehre an der Schule. 'Dadurch wird die Schule noch attraktiver', so Landrat Fleschhut. Heidemarie Schuder, leitende Hauswirtschaftsdirektorin bei der Regierung von Schwaben, erläuterte in einem Vortrag die Entwicklung der Hauswirtschaft im Laufe der Zeit.

Schlüsselqualifikationen gefordert Ihrer Meinung nach wird die Leistung einer ausgebildeten Hauswirtschafterin von Teilen der Gesellschaft 'leider immer noch unterschätzt'. Im Alltag seien im Bereich der Hauswirtschaft diverse Schlüsselqualifikationen gefordert. Etwa ein gutes analytisches Denkvermögen, eine hohes Maß an kooperativer Kommunikation und ökonomische Analysen. Im Anschluss an die Einweihung der Küche und des Speisesaals konnten zahlreiche Ehrengäste, darunter Vertreter das Landratsamts, Schulleiter und der beim Umbau beteiligten Firmen, eine kulinarische Kostprobe aus der neuen Küche versuchen.

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