Rieden stimmt der Wasser-Kooperation zu

Rieden/Zellerberg (oll). - Die Gemeinde Rieden hat in Sachen Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Trinkwasserversorgung jetzt mit den VG-Gemeinden Irsee und Pforzen gleichgezogen. In der jüngsten Sitzung votierte der Gemeinderat einstimmig für die 'Vereinbarung zur Interessengemeinschaft kommunaler Wasserversorgung im Landkreis Ostallgäu' zwischen dem Wasserwerk Kaufbeuren und der Kommune. Zu den Vorteilen der Vereinbarung gehören laut Bürgermeister Ludwig Landwehr die Nutzung des Fachwissens der Wasserwerks-Mitarbeiter und der kostengünstigere Einkauf von Materialien. Die beiden anderen Gemeinden Irsee und Pforzen hatten bereits zugestimmt. 'Wir können noch so viel diskutieren, wir müssen die Zusammenarbeit jetzt in die Praxis umsetzen', so der Bürgermeister. Zwei Jahre - so lange läuft vorerst der Vertrag - sei ein überschaubarer Zeitraum, meinte er wie Martin März. Danach könne man gegebenenfalls wieder aussteigen.

Bestes Wasserergebnis seit langem Von den Ratsmitgliedern war nach den Beratungen über Details aus dem Vertrag durchweg Zustimmung zu hören. Zweiter Bürgermeister Hubert Schaumann meinte, durch die Zusammenarbeit würden 'Dinge getan, die längst getan sein müssten'. Auf die Frage von Ingeborg Weiß nach dem Inkrafttreten antwortete Landwehr, nach der Beschlussfassung aller beteiligten Gemeinden werde eine erneute Versammlung der Bürgermeister und der Werksleiter einberufen. Der Zeitpunkt des Inkrafttretens sei noch offen. Zum Thema Trinkwasser gab Landwehr noch bekannt, dass die jüngste Wasserprobe einen Nitratgehalt von 24,1 Milligramm pro Liter ergeben habe. 'Eines der besten Ergebnisse seit Beginn der Messungen vor 25 Jahren', so Landwehr. Wolfgang Nothaft wird dem Amtsgericht als Schöffe vorgeschlagen, entscheiden wird der Ausschuss des Gerichts. Der Erste und der Stellvertretende Feuerwehrkommandant Roman Schneider beziehungsweise Christian Fischer wurden im Amt bestätigt. Schneider muss noch die Lehrgänge 'Leiter einer Feuerwehr' und den Gruppenführer-Lehrgang absolvieren. Diskutiert wurde über die Größe der Photovoltaikanlage auf dem Schuldach und die Verlegung eines Stromkabels zur Mehrzweckhalle. Landwehr will das Thema demnächst auf die Tagesordnung setzen. Laut einem Schreiben der Regierung von Schwaben, das Landwehr verlas, kann sich die Gemeinde keine Hoffnungen auf die Schließung des Asylbewerber-Heims in Rieden machen. Ostallgäuweit gebe es derzeit nur einen Standort, an dem Asylbewerber untergebracht werden könnten, hieß es in dem Papier.

Das könnte Sie auch interessieren

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen
Powered by Gogol Publishing 2002-2018