Westallgäu
Relegationsplatz im Visier

Während in der Fußball-Landesliga an diesem Wochenende noch der letzte Spieltag vor der Winterpause ansteht, befinden sich die Kreisliga A-Kicker bereits in der Winterpause. Die Heimatzeitung fragte die Trainer nach ihrer Einschätzung der Vorrunde.

TSV Heimenkirch: Angesichts Platz 11 ist das Saisonziel «Klassenerhalt» nach wie vor aktuell. Trainer Fredy Huckenbeck spricht aufgrund zahlreicher verletzter, kranker oder beruflich verhinderter Spieler von einer «bescheidenen» Vorrunde und hofft für die Rückrunde auf mehr Konstanz bezüglich der personellen Verfügbarkeit, aber auch hinsichtlich des Leistungsvermögens. Auffallende Stärken hat er innerhalb des Teams nicht ausmachen können: «Wir konnten nie ruhig und gelassen in das darauf folgende Spiel gehen. Unsere mangelnde Kontinuität war letztlich unsere größte Schwäche.» Huckenbeck schätzt sich glücklich, einen Spieler wie Kevin Müller im Kader zu haben. Auf das Konto des Torjägers gehen neun der bislang 20 erzielten Treffer.

FC Scheidegg: Trainer Sigi Koch zeigt sich mit dem siebten Platz zufrieden, zumal er im Sommer den Nichtabstieg als Saisonziel ausgegeben hatte. «In der Mannschaft steckt aber deutlich mehr als das, was wir bislang erreicht haben. Bei etwas mehr Glück wären wir noch weiter vorne gelandet.» Zwar wechselten «Licht und Schatten» im ziemlich schnellen Wechsel, doch die Kameradschaft innerhalb der Truppe könnte nicht besser sein, so Koch. Für die Rückrunde wünscht er sich mehr Konstanz in allen Mannschaftsteilen. Als herausragende Spieler nennt der FCS-Coach Neuzugang Stefan Götz und Torhüter André Eckart. «Beide brachten vom ersten Spieltag an konstant eine Top-Leistung», verteilt Koch Lob an seine beiden Stammspieler.

FC Lindenberg: Mit Rang fünf hat der FCL sein Minimalziel erreicht. Spielertrainer Nito Ferreiro spricht von einer nur «durchschnittlichen» Hinrunde und trauert einigen Spielen nach, die «leichtfertig vergeigt» worden seien. Zudem gelang es dem FCL-Coach bis Ende September nicht, seine Wunschelf auf den Platz zu bekommen. ließ lange keine zielgerichtete Trainingsarbeit zu. Für den Rest der Rückrunde hofft Ferreiro auf eiserne Trainingsdisziplin und einen Tabellenplatz im absoluten Spitzenfeld. Positiv beeindruckt hat ihn Torhüter-Neuzugang Adrian Beck (vorher FC Scheidegg): «Er spielte überragend, zeigte eine positive Einstellung und ist zu einer Konkurrenz für Michael Bauer geworden.»

FV Weiler II: Er überwintert auf Platz 3 und hat sein Saisonziel, vorne mitzuspielen, umgesetzt. «Wir wollen, solange es geht, vorne dran bleiben», wünscht sich Trainer Joachim Knestel und nennt eine kompakte Mannschaftsleistung als Grund für die gute Platzierung: «Der Spitzenplatz geht auf die Kappe aller Spieler. Wir sind eine homogene Einheit, die zusammen gewinnt, aber auch Niederlagen gemeinsam wegsteckt.» Trotzdem muss der FVW-Coach auch Nachbesserungen innerhalb des Teams vornehmen: «Wir tun uns schwer, wenn es einmal nicht so läuft. Aber auch in solchen Situationen müssen wir einfach ins Spiel finden.»

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