Rekord bei der Schützenhilfe

124 Teilnehmer an den Ständen in Simmerberg - Elke Grath siegt Simmerberg (kr). 124 Schützen gingen bei der 'Schützenhilfe für die Kartei der Not' in Simmerberg an die Stände. Der Erlös ist für das Leserhilfswerk des Allgäuer Zeitungsverlages und der Augsburger Allgemeinen bestimmt. 'Von der großen Teilnehmerzahl sind wir überwältigtÓ, freute sich Simmerbergs Schützenmeister Hans Eckart bei der Siegerehrung, die er zusammen mit Sportleiter Karl Ferber vornahm..

'Das ist eine Rekordbeteiligung bei den bisherigen Schießveranstaltungen, die für die Kartei der Not im Gau Westallgäu erfolgtenÓ, sagte Gauschützenmeister Anton Eller, der in Simmerberg zu den Teilnehmern zählte. Sieger wurde bei den Erwachsenen Elke Grath aus Simmerberg mit einem 24,3 Teiler vor Karl Schenzle, Wasserburg (27,1 Teiler) und Helmut Ohneberg, Heimenkirch (29,4 Teiler). Vierter wurde Alois Eß,Simmerberg (35,9 Teiler), Fünfter Lothar Schmidt, Weiler (40,3 Teiler). Bei der Jugend siegte mit einem 19,6 Teiler Martin Wucher aus Röthenbach, gefolgt von Patrick Ferber, Simmerberg (48,6 Teiler) und Lukas Grath (54,7 Teiler). Vierte wurde Verena Martinez (55,8 Teiler), Fünfter Sebastian Durach (63,7 Teiler) alle aus Simmerberg. Neben den Urkunden wurden die Erstplatzierten mit Preisen belohnt. Gausportleiter Wilfried Hege erläuterte den Modus der 'SchützenhilfeÓ, bei der die besten Schützen einer jeden Veranstaltung weiter- kommen. In der Endausscheidung sind schöne Preise zu gewinnen, unter anderem ein Auto der Marke Ford und eine Kreuzfahrt mit 'Holdenried-ReisenÓ (Heimenkirch). Hege überreichte an Schützenmeister Eckart eine Urkunde als Anerkennung für die Beteiligung an der guten Sache. Der Schützenverein Simmerberg wurde 1890 gegründet. Zum Schützenmeister wählte man Josef Karg der als 'Pulver- SeppÓ weithin bekannt war. Eine Vereinsfahne wurde 1923 angeschafft. Sie ist auch heute nach erfolgter Renovierung in Gebrauch. Nach einiger Zeit des Stillstandes - bedingt durch die Kriegsereignisse - wurde nach Genehmigung der damaligen Besatzungsmacht der Schießbetrieb 1950 wieder aufgenommen. Alfred Durch übernahm von seinem Vater Josef das Amt des Schützenmeisters und hatte es bis 1980 inne. Danach leitete Helmut Dötterl bis 1991 den Schützenverein. In seiner Amtszeit wurde das neue Vereinsheim in der Mehrzeckhalle mit zehn Ständen gebaut. 1992 übernahm Hans Eckart das Amt des Schützenmeisters. Der Verein zählt zur Zeit 58 Mitglieder.

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