• 21. April 2017, 17:46 Uhr
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Bewegung
Reichsbürger: Neue Vorwürfe werden gegen Bolsterlanger Bürgermeisterin laut

(Foto: az)

Neue Details zu den Vorwürfen gegen die Bolsterlanger Bürgermeisterin Monika Zeller, der staatsfeindlichen Reichsbürgerbewegung nahezustehen, sind jetzt ans Tageslicht gekommen. Als Zeller einen 'Gelben Schein' beantragte, den viele Reichsbürger als Passersatz nutzen, gab sie als Geburtsort an: 'Königreich Bayern, Deutschland als Ganzes'.

Dies bestätigte der Oberallgäuer Landrat Anton Klotz auf Anfrage. Wie inzwischen bekannt wurde, haben sich Hunderte Reichsbürger, Verschwörungstheoretiker und angebliche Heiler jahrelang zu gemeinsamen 'Kongressen' in der Oberallgäuer Gemeinde Betzigau getroffen. Zeller benutzte einen Vordruck, bei dem einige Angaben bereits maschinell eingetragen waren. Zum Beispiel der Verweis auf das 'RuStAG 1913 §1,3 Nr. 1, 4 (1)'. Dabei handelt es sich um das Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz für das Deutsche Reich vom 22. Juli 1913. Dieses beginnt mit den Worten 'Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser', Reichsbürger halten dennoch dieses Gesetz für das einzig aktuell gültige.

Mehr zu Reichsbürger-Kongressen im Oberallgäu lesen Sie in der Samstagsausgabe der Allgäuer Zeitung, Ausgabe Kempten, vom 22.04.2017.

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