Rahmenplanung für Forettle steht

Kaufbeuren (rm). - Für die Neugestaltung des Gebietes Forettle gibt es jetzt eine erste Rahmenplanung. Der Bauausschuss entschied sich in seiner jüngsten Sitzung einstimmig für eine von vier Varianten. Diese muss jetzt noch der Stadtrat bewilligen, dann können die Bürger dazu gehört werden. Die Planung macht lediglich deutlich, wo künftig Straßen und Wege verlaufen sollen, wo es Grünflächen gibt und wo die Grundstückseigentümer Gebäude errichten dürfen. Zitat Wir sind ein Schrittchen weiter gekommen, aber noch lange nicht am Ende des Weges.} Stadtplaner Manfred Pfefferle Stadtplaner Manfred Pfefferle räumte ein, dass sich die Vorlage einer Rahmenplanung etwas länger hingezogen habe als ursprünglich geplant. Dafür sei sie jetzt mit den Grundstückseigentümern abgesprochen. Ziel der jetzigen Planung sei es lediglich, Rahmenbedingungen zu schaffen, die es den Grundstückseigentümern ermöglichen, ihre Flächen unabhängig voneinander zu entwickeln. Zielvorgaben seien außerdem gewesen, eine bessere Wegeverbindung zwischen Inennstadt, Sportstätten und Bahnhof herzustellen und die Attraktivität des Mühlbaches zu steigern.

Aus finanziellen Gründen war zuvor bereits die Idee gescheitert, den Mühlbach zu verlegen (wir berichteten). Pfefferle stellte den Räten vier Varianten für einen Rahmenplan vor, die sich nicht allzu stark voneinander unterschieden. Er plädierte für den vierten Plan, der einen Grüngürtel entlang des Mühlbachs und zwei neue Verbindungen für Fußgänger zur Altstadt vorsieht (siehe Grafik). Die südliche Trasse davon kann allerdings nur verwirklicht werden, wenn gegenüber vom Rathaus im Forettle ein dazu passendes Gebäude entsteht. Die beiden Häuser könnten dann durch einen Übergang verbunden werden, der in einer Höhe von mindestens 4,5 Meter über der Straße Am Graben verlaufen müsste. Der nördlichere Fußweg soll ebenerdig angelegt werden und vom Forettle am Stadttheater vorbei ins Rosenthal führen. In einer objektbezogenen Bürgerversammlung soll der Plan allen betroffenen Grundstückseigentümern und Bürgern vorgestellt werden. Um die künftigen öffentlichen Flächen zu erhalten, müsste zudem noch eine Art freiwilliges Umlegungsverfahren gemacht werden. Dann sind laut Pfefferle die Grundstückseigentümer am Zug, Ideen für ihre künftige Nutzung einzubringen. Ob dazu eigens Bebauungspläne notwendig werden oder andere Möglichkeiten für das Genehmigungsverfahren gefunden werden, ist noch offen. Die Stadträte begrüßten die Planung und fanden es gut, dass sie mit den Grundstückseigentümern abgestimmt wurde.

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