Radsportler glänzen beim Heimspiel

Kempten (rk). - Als das 2. Kemptener City-Radrennen um den Autohaus Mazda Brosch Preis zu Ende war, durfte sich der Vorsitzende des RSC Kempten, Karl Schlusche, entspannt zurücklehnen. Nicht nur wegen der gelungenen Veranstaltung und dem gewaltigen Zuschaueraufmarsch, sondern auch weil erstmals in diesem Jahr die Aktiven des Clubs einen sehr starken Auftritt hatten. Bei ihrem 'Heimspiel' waren die Kemptener in allen Kategorien vertreten. Nicht nur das: die auffallenden GAT-Trikots waren - von Ausnahmen abgesehen - im Verlaufe der Rennen oft in den vordersten Positionen zu sehen. Die bisherigen Leistungsträger in diesem Frühjahr, Jutta Schubert, Julia Bertl und Kurt Kleinheinz sorgten für die herausragenden Resultate. Aber auch sämtliche weitere Kemptener fuhren an diesem Tag wie ausgewechselt. Allen voran Hans Siman im Eliterennen. Nach wochenlangen gesundheitlichen Problemen glückte ihm trotz des hohen Tempos ein Ausreißversuch, der ihn in einer Dreiergruppe zehn Kilometer lang vorne sah. Siman wurde eingeholt und es kam zum Massensprint. Hier zeigte Kurt Kleinheinz sein Sprintvermögen, denn er wurde Vierter im noch 60 Fahrer starken Feld. Mit Markus Münsterer als Elfter wurde ein weiterer Kemptener platziert, während die anderen Teamkollegen mitten im Pulk ins Ziel spurteten. Darunter zur großen Freude von Schlusche auch Jungamateure wie Mathias Horn, Robert Wittmann oder Jürgen Schiebler. Bei den Junioren war die geschlossene Teamleistung besonders auffällig. Am Ende waren Platz fünf für Max Burkart und zehn für Emanuel Hoffmann die Ausbeute. Bei der Jugend kam der 15-jährige Simon Bühler als einziger RSCler im Feld der 40 Konkurrenten gut zurecht und wurde Sechster.

Mader gehört wohl die Zukunft Beim Rennen der Frauen war der RSC mit fünf Fahrerinnen vertreten, die bis auf Eva-Maria Neumark auch alle in der Ergebnisliste auftauchten. Jutta Schubert als Dritte sogar auf dem Treppchen und ihre langjährige Freundin Claudia Brauchle als Sechste. Die Zukunft in der Frauenklasse gehört aber wohl der erst 18-jährigen Nicole Mader, die als Vierte im Konzert der 'Großen' gewaltig mitmischte. Manuela Haslach, die erst seit ein paar Wochen Radrennen fährt, wurde Elfte. Schwach war die Beteiligung bei den Juniorinnen. Dies soll aber den Sieg von Julia Bertl nicht schmälern. Die bayerische Straßenmeisterin setzte sich bald nach dem Start ab und gewann überlegen den Zielspurt. Patrizia Dopfer wurde Sechste. Ihre Schwester Beatrix, die ihr erstes Rennen fuhr, stand bei den Mädchen als Dritte auf dem 'Stockerl'.

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