Ebenhofen
Rabensteiner rüsten fürs Gauschießen vor

Rückschau auf 2009 und Ausblick schon auf das Jahr 2012 hielten die Rabensteiner Schützen Ebenhofen bei ihrer Generalversammlung. Der Grund: Sie wollen in zwei Jahren das Gauschießen des Sportschützengaues Kaufbeuren-Marktoberdorf ausrichten.

125 Jahre Schießsport

Anlass ist laut Zweitem Schützenmeister Thomas Kindl das 125-jährigen Bestehen des Vereins im Jahr 2012. Der Festausschuss wurde vorgestellt und von der Versammlung einstimmig bestätigt. Kindl gab die vorgesehenen Termine bekannt und führte die Diskussion über Tracht, Festwagen, Ablauf der Veranstaltung, Festumzug und mehr.

Schützenmeister Harald Vozak berichtete erfreut über 18 Neuzugänge, die der neuen Disziplin Bogenschießen zu verdanken waren. Der Verein besteht aus 171 aktiven und fördernden Mitgliedern.

Das Protokoll von Schriftführerin Bärbel Rief erzählte von einem Jahr mit sehr viel Einsatz und - neben dem üblichen Schießbetrieb - von 20 Veranstaltungen. Sie hob dabei das Schießen der Verwaltungsgemeinschaft mit 223 Teilnehmern, die Eröffnung der Bogenschießanlage, den Ausflug zum Ledro-See und das Dorfgemeinschaftsschießen mit 145 Teilnehmern hervor. Das ganze Jahr über hatten die Schützenfrauen gebastelt, um ihre Erzeugnisse auf einem gut besuchten Weihnachtsbasar den Besuchern anzubieten. Sportwart Richard Rief war mit den sportlichen Leistungen seiner Schützen nicht ganz zufrieden. Obwohl die erste Mannschaft Gruppenbester wurde, wäre der Aufstieg in die Bezirksliga möglich gewesen. Die zweite Mannschaft wurde Gruppensieger und ist in die A-Klasse aufgestiegen. Bei den weiterführenden Wettkämpfen qualifizierten sich zehn Schützen für die schwäbische Meisterschaft und davon nahmen wiederum sieben für die «Bayerische».

Mangeln an Nachwuchs

Mangels jugendlichen Schützen haben heuer keine Jugend- oder Schülermannschaften gebildet werden können. Die Nachwuchssorgen drücken auch die Rabensteiner.

Neuen Schwung brachte Willi Rauh mit der Disziplin Bogenschießen. Direkt beim Schützenheim wurde mit Hilfe vieler Mitglieder eine Bogenanlage installiert. Beim Eröffnungsfest probierten schon 56 Schützen und Gäste das neue Angebot aus. Der Winterbetrieb wurde in die örtliche Turnhalle verlegt.

Eine einwandfreie Kassenführung wurde Kassier Willi Kalchschmid bestätigt.

Dritte Bürgermeisterin Annemarie Zillich dankte für die geleistete Arbeit. Sie und versprach, dass die Gemeinde den Verein bei der Bewältigung des Gauschießens tatkräftig unterstützen wolle.

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