Buchloe
Prima Einstand für Zabel

Gute Laune herrschte bei den Fans, den Verantwortlichen des ESV Buchloe sowie beim neuen Pirates-Coach Norbert Zabel am Sonntagabend: Vor gut 200 Zuschauern hatten die Piraten ihrem Trainer mit einem 8:4-Derbysieg einen wunderbaren Einstand bereitet. Überragender Akteur war Thomas Fortney, der an sechs der acht Tore beteiligt war und damit den Piraten den Sieg sicherte.

Die Buchloer begannen druckvoll, sodass schon die erste Angriffswelle durch Oliver Braun nach einem sehenswerten Sololauf von Fortney für die 1:0-Führung ausgenutzt wurde. Leider hielt die Freude nicht lange an. Ein Buchloer Abwehrfehler führte zur ersten Möglichkeit der Pfrontener, die Steiner zum Ausgleich nutzte (4.). Die Piraten zeigten sich jedoch unbeeindruckt vom Gegentreffer und spielten munter weiter nach vorne. Ein sehenswerter Sololauf von Fortney besorgte schließlich die 2:1-Führung. Nur zehn Sekunden später aber die erneute Ernüchterung: Im direkten Gegenzug glich Pfronten durch Dinser zum 2:2 aus (8.).

Angriff ist die beste Verteidigung

Nach dem Motto Angriff ist die beste Verteidigung spielte der ESV weiter nach vorne und nach Zuspiel von Fortney traf Kastenmeier in Überzahl (12.). Wiederum in Überzahl sorgte Pepe Klemm für einen erlösenden Zwei-Tore-Vorsprung (16.). Wie wichtig dieser Treffer war, zeigte sich dann im nächsten Unterzahlspiel als Purves den Puck zum 4:3-Pausenstand im Tor versenkte (18.). Danach wurde mehr nach hinten gearbeitet, bis Fortney jeweils in Überzahl mit seinen Treffern zum 5:3 und 6:3 seinen Hattrick perfekt machte (25. und 31.). Es schien so, als würden die Pirates keinen weiteren Gegentreffer mehr zulassen wollen.

Eine «Bogenlampe» ließ aber Florian Warkus an diesem Abend nicht gut aussehen: Der Pfrontener Fröhlich lupfte den Puck von der Mittellinie aus unter das Hallendach, sodass die Hartgummischeibe nach längerem Flug in der Luft unglücklich im Buchloer Kasten zum Liegen kam. Einige Chancen zur deutlicheren Führung wurden vom ESV vergeben und so ging man mit einer 6:4-Führung in die zweite Drittelpause. Im letzten Drittel waren gerade mal drei Minuten gespielt, da konnte Strodel durch eine Vorarbeit von Holger Völk den Abstand von drei Toren wieder herstellen. Nach einigen vergebenen Chancen stellte Pepe Klemm den Endstand von 8:4 in der 57. Minute her - wiederum nach Vorarbeit von Thomas Fortney. In dem fair geführten Spiel blieb es für beide Mannschaften bei je 14 Strafminuten.

Die Buchloer gingen verdient als Sieger vom Eis und erarbeiteten sich Selbstvertrauen für die schweren Aufgaben am kommenden Wochenende gegen Waldkraiburg.

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