Hergensweiler
Präger entschuldigt sich bei Betz

Georg Betz, Bürgermeister von Hergensweiler, hat in der Ratssitzung noch einmal seinem Unmut Luft gemacht über den inzwischen aufgelösten Arbeitskreis Zukunft und dessen Bürgermeistersuche in der Beilage des Amtsblatts. Damit habe man der Bürgerbeteiligung bei der Dorfentwicklung geschadet.

Im Seminar für Dorfentwicklung in Thierhaupten sei ganz klar gesagt worden, dass Politik in den Arbeitskreisen nichts zu suchen hat, so Betz. Da hätten Pia Präger, Daniel Knapp und Thomas Dörrer, AK-Gründer und Teilnehmer beim Seminar, wohl nicht zugehört. Präger fordere doch sonst immer Öffentlichkeit. «Du beachtest sie nicht», sagte Betz zu dem ohne Beteiligung der Bürger gegründeten Arbeitskreis. Dörrer trete als Sprecher des AK Kommunikation zurück - «und das wars». Da mache es sich Präger zu einfach, so Betz. Da sei eine Entschuldigung überfällig.

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Die kam am Ende der Sitzung. Gemeinderätin Pia Präger entschuldigte sich. Und meinte zu der am Stammtisch geborenen Idee: «Es war ein Schuss aus der Hüfte und wir sind zurückgerudert». Das sei nicht aus der Hüfte geschossen, sondern mit Vorsatz geschehen, war sich dagegen der Gemeindechef sicher. Der Beitrag über den AK Zukunft sei regelrecht «untergejubelt» worden. Präger meinte dazu lapidar: «Manchmal reitet einen eben der Teufel.» Auf der «unteren Ebene» habe man die Geschichte in einem Gespräch geklärt, sagte AK-Koordinator Josef Kohl. Die Mitglieder des AK Zukunft hätten sich bei ihm entschuldigt.

«Schädlich für Hergensweiler»

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«Das war ziemlich schädlich für Hergensweiler», stellte Ratsmitglied Alfred Biesenberger zu der Aktion fest. Das sei nicht so schnell abgetan. In der Bürgerfrageviertelstunde sprach Erika Fritz das gleiche Thema an. Wie es überhaupt passieren konnte, dass so was abgedruckt wurde. Wer eine Anzeige im Amtsblatt aufgebe, müsse sich exakt an die Millimeter halten, und dann bekäme eine solche Geschichte ohne Prüfung soviel Platz.

Den Arbeitskreisen sei mit dem Beiblatt Gelegenheit gegeben worden, ihre Arbeit vorzustellen, entgegnete Betz. Inhalte würden in der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Sigmarszell, in der gedruckt wird, nicht gelesen. AK-Koordinator Kohl habe die ursprüngliche Fassung des Beiblatts geprüft, in der der AK Zukunft nicht vorkam. Die Änderungsmail sei dann vom AK Kommunikation direkt an die VG gegangen. Mit Kopie an Kohl, die dieser allerdings aus Zeitgründen nicht mehr gelesen hatte.

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