Allgäu
Politik - Buchloe bekommt ein Gymnasium

«Jawohl, wir bekommen ein Gymnasium», verkündet Buchloes Bürgermeister Josef Schweinberger bei der Sondersitzung des Stadtrates am 17. Juni den Beschluss von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer. Die jahrelange Spannung der Anstrengung und des Disputes entlädt sich in minutenlangem Applaus.

Auch Doris Ballon freut sich. Mit dem Gymnasium-Förderverein, dessen Vorsitzende sie ist, kämpft sie seit über zwei Jahren für ein Buchloer Gymnasium, schreibt Briefe, wirbt Mitglieder, organisiert Unterschriftenaktionen und reist Politikern hinterher. Nerven, immer präsent sein, immer die Sache vertreten, ist ihr Motto. «Es war ein Auf und Ab. Immer spannend, manchmal auch enttäuschend», erzählt sie. Als Knackpunkt sieht sie die Bürgersprechstunde im AZ-Forum in Augsburg im Februar, als Seehofer die Angelegenheit zur Chefsache erklärt. «Ab da hatte ich ein gutes Gefühl. Das hat auch die Absage von Kultusminister Ludwig Spaenle elf Tage später nicht getrübt», sagt Ballon. Am Ende soll sie recht behalten.

Die Zukunft der Stadt wird das Jahr 2009 mit der wegweisenden Entscheidung nachhaltig beeinflussen, ist Ballon überzeugt. Die Arbeit des Fördervereins sieht sie dabei erst beendet, wenn der Bau steht. «Bis dahin werden wir weiter dafür Sorgen, dass die Sache im Vordergrund bleibt», so Ballon. (drs)

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