Weiler
Pokal geht nach Wangen

Die Fußballer des FC Wangen schwimmen derzeit einfach auf einer Erfolgswelle. Einige Spieler des Landesliga-Tabellenführers haben sich zur Hobbymannschaft «SpVgg Sparren vorm Gsicht» zusammengeschlossen und gleich bei ihrer ersten Teilnahme den Wanderpokal bei der Post-Bier-Trophy 2009 gewonnen. Somit siegte am Ende hochverdient die insgesamt beste der 51 Hobby- und Freizeitmannschaften, die sechs Tage lang in der Schulturnhalle Weiler auf Torejagd gegangen sind. Dabei wurden 774 Treffer bejubelt.

Im Endspiel besiegte die Truppe aus Wangen, deren Name sinngemäß etwa «ein Brett vorm Kopf» bedeutet, das «Team Cesare» aus Lindau mit 2:1. Schütze des goldenen Tores war Christian Karrer. Während beim Turniersieger fast ausschließlich Spieler des FC Wangen wie Michael Schmähl, Alex Nikolaidis und Jean-Luc Perlas spielten, war das «Team Cesare» ein bunt zusammengewürfelter Haufen aus Kickern des TSV Heimenkirch (Dominik Jock), FV Ravensburg (Andreas Kalteis) oder SV Kressbronn (Manuel Ciffonelli).

Beste Westallgäuer Mannschaft war «Schneeweiß Bethlehem». Dank einer mannschaftlich kompakten Leistung wurden die ehemaligen und aktuellen Fußballer des FV Rot-Weiß Weiler II (u.a. Florian Waldorf, Michael Reichart, Stefan Götz, Hubert Sinz und Sebastian Wagus) überraschenderweise Dritter.

Im kleinen Finale besiegten sie durch einen Gewaltschuss von Michael Grath das Team «Keine Ahnung» (Spieler des TSV Ratzenried) mit 1:0 und traten aufs Stockerl.

Das wohl aufregendste Spiel gab es im Viertelfinale. Obwohl sie einige Spieler im AH-Alter dabei hatten, brachten die «Chaos Kicker» aus Röthenbach den späteren Turniersieger an den Rande einer Niederlage. Erst in der dritten Verlängerung mussten sie sich mit 0:1 geschlagen geben. Bemerkenswert: Die beiden «Chaos Kicker» Dieter Berberich und Joachim Knestel liefen zum 23. Mal in Folge beim Hobbyturnier in Weiler auf. «Wir haben mit 17 angefangen und kein einziges Jahr verpasst», sagte Berberich stolz, der im Viertelfinale die größte Chance zum Siegtreffer vergab.

Während Titelverteidiger «IDEA Personal Management» aus Vorarlberg ohne Angabe von Gründen und trotz Anmeldung gar nicht erst zum Turnier des FV Rot-Weiß Weiler antrat, mussten einige favorisierte Teams wie die «Grashüpfer» (Gestratz) und «La Cucaracha» (Sulzberg) bereits in der Zwischenrunde die Segel streichen.

Zum besten Spieler der Endrunde wurde Andreas Kalteis («Team Cesare») gewählt. Der erst 18-jährige Simmerberger kickte in der Jugend beim FV Rot-Weiß Weiler und spielt mittlerweile beim FV Ravensburg. Bester Keeper wurde Bernd Bodenmüller («Keine Ahnung»), der aktiv beim Kreisligisten TSV Ratzenried spielt.

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