Pforzen
Platz für Solarpark

| Mit der mittlerweile dritten Änderung des Flächennutzungsplans der Gemeinde startete der Gemeinderat Pforzen ins Jahr 2010. Beim Flächennutzungsplan ging es um drei Teilbereiche: Die Erweiterung des Golfplatzes nördlich der Hammerschmiede, die Ausweisung eines Mischgebiets im Bereich der Hammerschmiede sowie die Umwandlung einer 0,23 Hektar großen Teilfläche des ehemaligen Bahnhofsgeländes Leinau zum «Solarpark Bahnhof Leinau».

Zu letzterem Vorhaben gehört auch die Erstellung eines Bebauungsplans. Für alle drei Teilbereiche erteilte der Gemeinderat grünes Licht durch Mehrheitsbeschluss. Gerhard Abt vom Planungsbüro «abtplan» (Marktoberdorf) stellte die Änderung der Bauleitplanung vor. Demnach wird die Fläche des bestehenden Golfplatzes um 2,6 Hektar nach Süden erweitert. Auf dem 0,5 Hektar großen Mischgebiet befinden sich bereits Gebäude eines Gewerbebetriebs.

Der Solarpark eines Investors aus Kaufbeuren soll auf dem schmalen Grundstück nördlich der Brücke «Josefsthalerstraße» sowie westlich des Bahndamms errichtet werden. Abt erläuterte, auf dem dann eingezäunten und begrünten Gelände würden 2,5 Meter hohe Module in Reihen fest installiert. Möglicherweise werde ein Transformatoren-Häuschen gebaut. Auf die Frage von Roman Wörle, ob die Gemeinde Einfluss nehmen könne auf den zur Planung gehörenden Umweltbericht, sagte Abt, dies sei möglich.

Neue Verordnung

Bürgermeister Hermann Heiß erklärte, bereits vor Weihnachten sei das Thema Reinhaltung und Winterdienst im öffentlichen Straßenraum behandelt worden. Eine neue Verordnung konnte nicht zum Abschluss gebracht werden, weil die Zuständigkeiten der Anlieger noch zu klären waren. Ungeklärt blieb ferner, ob einem Anlieger zugemutet werden kann, sich bei der Reinigung des Fahrbahnrandes der Gefährdung durch den Straßenverkehr auszusetzen (wir berichteten).

Walter Berkmüller, Geschäftsstellenleiter der Verwaltungsgemeinschaft Pforzen, eröffnete dem Gremium eine neue Mustersatzung des Bayerischen Gemeindetags, die die beiden strittigen Punkte regelt.

Der Umfang der von den Bürgern abverlangten Reinigungs- und Winterdienstpflichten werde laut Bürgermeister Heiß in der Ende Januar in Kraft tretenden Verordnung festgesetzt und demnächst im Mitteilungsblatt veröffentlicht.

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