Planung für Kanal in Immenthal schreitet voran

Günzach-Immenthal | ram | Wenn es nach den Vorstellungen des Günzacher Gemeinderats geht, beginnen heuer im Herbst die Kanalbaumaßnahmen für Immenthal. Im ersten Bauabschnitt wird ein Freispiegelkanal zwischen Immenthal und Obergünzburg nördlich entlang der Staatsstraße 2055 erstellt. Darin werden in einigen Jahren die Abwässer des Ortes der Obergünzburger Kläranlage zur Reinigung zugeführt werden. Im kommenden Jahr soll dann auf der Trasse der Rad- und Gehweg Obergünzburg-Immenthal-Untrasried entstehen, für dessen Bau das Gremium grünes Licht gab.

Sowohl Bürgermeisterin Brigitte Schröder als auch Kämmerer Karl Mayr verwiesen auf die immensen Baukosten der Kanalisierung, die deshalb in mehrere Bauabschnitte aufgeteilt werden müsse. Wie schon berichtet, sollen die Schmutzwässer Immenthals zunächst in südliche Richtung bis zum Haus der Gemeinschaft geleitet werden. Dazu werde laut Planer Klaus Bäumler (Börwang) der Hauptkanal 2009 in der Grüntenstraße verlegt. Aus den Seitenstraßen werden die Nebenkanäle zugeführt. Vom Sammler würden die Abwässer dann zum Freispiegelkanal Richtung Obergünzburg gepumpt.

Die Ableitung des Regenwassers hingegen soll weitgehend 'im freien Gefälle' in südliche und östliche Richtung zum Tobelbach führen, erklärte der Fachmann. Regenwasser und Abwasser werden 'streng getrennt', da Regenwasser in Kläranlagen unerwünscht sei. Er plane große Rohre, um auch bei Starkregen gerüstet zu sein, erklärte Bäumler. Ein Versickern von Regenwasser sei wegen des festen Untergrundes nicht möglich. Aus Platzgründen sei ein Regenrückhaltebecken schwer zu erstellen, sagte der Planer. Das Wasser im oberen Dorf werde einem vorhandenen Bach Richtung Obergünzburg zugeleitet.

Über den Ausbau der Straßen erfolgen in Kürze Besprechungen mit dem zuständigen Hochbauamt, sagte die Gemeindechefin. Danach werde eine Versammlung in Immenthal abgehalten und Bürgerwünsche erfragt. 'Die Straßenraumgestaltung soll von den Anwohnern ausgehen', waren sich Bürgermeisterin, Gemeinderat und Planer einig. Eine Umsetzung sei im Rahmen der Dorferneuerung Günzach möglich, meinte Brigitte Schröder.

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