Buchloe
Piraten haben den achten Platz im Visier

Mit vier Siegen aus den vergangenen fünf Spielen haben sich die Buchloer Pirates bis auf einen Punkt an die obere Tabellenhälfte der Eishockey-Bayernliga heran gekämpft. Durch die jüngsten Erfolge mit viel Selbstbewusstsein ausgestattet, wollen Kapitän Bohdan Kozacka und seine Mannschaft auch in den beiden schweren Spielen am heutigen Freitag um 20 Uhr zu Hause gegen den TSV Peißenberg und am Sonntag um 18.30 Uhr in Höchstadt den ein oder anderen Punkt erbeuten, um weiterhin im Rennen um den begehrten achten Tabellenplatz mitzumischen. Allerdings gehören weder Peißenberg noch Höchstadt zu den Lieblingsgegnern der Piraten. Im Hinspiel in Peißenberg setzte es eine herbe 5:9-Schlappe, zwei Tage später musste man gegen die Alligators mit 4:5 die Segel streichen.

Die Peißenberger Eishackler dürften mit dem bisherigen Saisonverlauf nicht so recht zufrieden sein, denn der Vizemeister des Vorjahres liegt derzeit mit 29 Punkten drei Zähler besser als der ESV nur auf Rang sechs. Nach einer Niederlagenserie Ende November rutschte die Mannschaft von Trainer Norbert Strobel sogar zeitweilig bis auf Platz zehn ab. Aber die Oberbayern sind nach dem kurzen Zwischentief wieder in Schwung gekommen. In Pfaffenhofen und gegen Dingolfing gab es zuletzt zwei klare Erfolge. Wenn die Sturmformationen um den tschechischen Topscorer Marek Pospisil so richtig in Fahrt kommen, gehört der Angriff der Peißenberger zum Besten, was die Bayernliga zu bieten hat.

Nicht mehr im Kader der Eishackler ist hingegen Torjäger Mike Heindl. Der Deutsch-Kanadier kam aus Schweinfurt, die Verantwortlichen waren allerdings mit seiner Leistung nicht zufrieden. Peißenberg will auch in diesem Jahr wieder mindestens ins bayerische Halbfinale. Außenseiterchancen dürften der Mannschaft von ESV-Trainer Norbert Zabel aber auf jeden Fall eingeräumt werden, denn immerhin mussten die Peißenberger im Laufe der Saison bereits fünf Auswärtsniederlagen einstecken. Personell kann Zabel am Freitag nicht ganz aus dem Vollen schöpfen: Oliver Braun ist nach seiner Spieldauerstrafe gesperrt.

Schlechter Start

Die Höchstadt Alligators, immerhin Halbfinalist des Vorjahres, sind katastrophal in die Bayernliga-Saison gestartet, obwohl doch wieder eine Platzierung in der Spitzengruppe als Saisonziel ausgegeben worden war. In den ersten elf Spielen verbuchte der HEC gerade einmal zwei Siege. Auch der mit vielen Vorschusslorbeeren bedachte Freiburger Neuzugang Roman Kadera war eine Enttäuschung und musste den Verein inzwischen wieder verlassen.

Nachdem einige verletzte Spieler - insbesondere Topscorer Michael Hlozek - wieder an Bord sind, haben die Alligators zur Aufholjagd geblasen. Außerdem hat man sich Anfang Dezember mit dem Kanadier Matthew Watkins aus Hannover verstärkt. Durch vier Spiele ohne Niederlage und zehn weiteren Punkten in Serie sind die Höchstädter bis auf Rang zwölf geklettert.

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