Pfronten
Pfronten-Ticket für den Bus

Für die neuen Ortsbuslinien, die ab 20. Dezember durch Pfronten fahren, macht der Regionalverkehr Allgäu den Pfrontenern ein besonderes Angebot: Für 100 Euro erhalten sie eine Bürgerkarte, mit der sie ein Jahr lang Bus fahren können - allerdings nur innerhalb der Gemeindegrenzen und werktags aus Rücksicht auf die Schülertransporte erst nach 9 Uhr. Für Ermäßigungsberechtigte wie Senioren oder Schüler kostet die Karte 75 Euro, für Kinder 50 Euro. Dazu kommen jeweils sieben Euro für die Chipkarte. Einen Tag vor dem Start der neuen Ortsbuslinien haben am Samstag, 19. Dezember, alle Interessierten Gelegenheit, sie kostenlos zu testen und so die Haltestellen kennenzulernen. Die Karte, die Pfrontener Bürgern vorbehalten ist, kann ab 14. Dezember im Bürgerbüro im Rathaus beantragt werden. Bei der Aktion «Pfrontener Weihnachtssterne» der Einzelhändler kommen einige Exemplare in die Verlosung.

Karte ist ausbaufähig

Bei der Vorstellung im Gemeinderat erklärte Bürgermeister Beppo Zeislmeier, es sei vorstellbar, dass die Bürgerkarte später auch für gemeindliche Einrichtungen wie das Alpenbad oder die Eishalle genutzt werde. «Dann wird sie allerdings teurer», so Zeislmeier. Als reine Buskarte kostet die Bürgerkarte als Angebot des Busunternehmens die Gemeinde nichts. Das machte den Gemeinderäten die einstimmige Zustimmung leichter, obwohl sie in der Diskussion noch einige Verbesserungsmöglichkeiten sahen.

Dass die Karte nicht übertragbar ist und es keine Familienkarte gibt, störte Heinz Heer (Freie Wähler), Josef Steiner (Pfrontener Liste) und Biba Sauer (Pfrontener Liste). «Die Bürgerkarte ist hervorragend, aber für Familien kostet sie zu viel», meinte Sauer angesichts der Kartenpreise, die sich für Familien summierten.

Auch Wolfgang Neumayer (SPD) fand die Karte «super», erkannte aber noch «Entwicklungsmöglichkeiten»: Wie Alfons Haf (Pfrontener Liste) und Heinz Heer (Freie Wähler) würde er sich einen größeren Geltungsbereich wünschen. Etwa so wie die neue Pfrontener Gästekarte, die kostenloses Busfahren im gesamten südlichen Ostallgäu von Nesselwang bis Schwangau erlaubt.

Einig waren sich aber alle, dass die «vom Umweltaspekt her überfällige Karte» (Sebastian Nöß, Pfrontener Liste), nun erstmals kommen sollte. «Lasst uns doch erst mal anfangen», meinte etwa Fritz Brunhuber (CSU). Über Änderungen könne man ja nach dem ersten Jahr noch einmal reden.

Fahrplan und Streckennetz der neuen Ortsbuslinien werden in der nächsten Ausgabe der Gemeindezeitung «Pfronten Mosaik» abgedruckt.

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