Pforzen: Wasser-Studie wird zunächst verschoben

Pforzen (oll). - Der Gemeinderat Pforzen wird die schon einmal ins Auge gefasste Studie zum Thema Wasser vorerst nicht in Auftrag geben. Diese Studie sollte als Entscheidungshilfe dienen, ob ein Anschluss von Ingenried an das Pforzener Trinkwassernetz sinnvoll ist. Bürgermeister Max Haug und die Ratsmitglieder kamen in der jüngsten Sitzung überein, abzuwarten, ob sich bei der geplanten Zusammenarbeit mit dem Wasserwerk der Stadt Kaufbeuren Alternativen ergeben. Wie berichtet, war bei der kürzlich im Gemeinderat erfolgten Vorstellung der Pläne für den Bau des Abwasserkanals Hammerschmiede-Pforzen sowie einer Trinkwasserleitung auch die Anbindung von Ingenried an das Pforzener Trinkwassernetz erwogen worden. Allerdings sollte zunächst ein Ingenieur-Büro mit einer Studie dazu beauftragt werden. Haug hatte die Studie damit begründet, dass man das gesamte Spektrum der Möglichkeiten ausloten müsse. 4500 Euro sollte die Untersuchung kosten. 'Viel Geld, aber die Wasserversorgung benötigt eine langfristige Planung', so Haug.

Nach dem Treffen der Bürgermeister der Verwaltungsgemeinschaften (VG) Eggenthal und Pforzen im städtischen Wasserwerk habe er sich entschlossen, abzuwarten, welche Alternativen sich durch den geplanten Kooperationsvertrag mit dem Wasserwerk ergäben, sagte Haug weiter. Bevor der Gemeinderat über die Kooperation zu entscheiden habe, würden die drei Ratsgremien der VG in einer Informationsveranstaltung im Vereinshaus über Details unterrichtet. Zweiter Bürgermeister Werner Paschke erklärte sich wie einige seiner Ratskollegen mit der Zurückstellung einverstanden. Er meinte jedoch, Ingenried brauche in Sachen Trinkwasser zwei Standbeine. Die Leitungen Oggenried-Ingenried wie auch Leutenweg-Ingenried müssten erneuert beziehungsweise gebaut werden. Dies sei 'zeitnah aus Kostengründen' nicht möglich, meinte Haug. Josef Freuding bemängelte, bei den Erläuterungen des Planers habe er eine Aussage über die Kosten einer Umleitung der Trasse Oggenried-Ingenried vermisst. Peter Rohrmoser monierte, man habe eine Lösung für Ingenried zu lange vor sich hergeschoben. Anton Demmler äußerte den Wunsch, die VG möge sich in Sachen Trinkwasser 'irgendwann mit der Stadt zusammenschließen. Dann haben wir eine sichere Wasserversorgung. Ingenried braucht eine sichere, neue Leitung.'

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