Kempten
Patienten loben Bezirkskrankenhaus

Mehr als zufrieden können die Mitarbeiter des Bezirkskrankenhauses Kempten mit den Ergebnissen einer 2009 durchgeführten Patientenbefragung sein: Der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik, eine Einrichtung der Bezirkskliniken Schwaben, wurde von ihren Patienten in fast allen Belangen eine überdurchschnittlich gute Arbeit bescheinigt.

«Natürlich sind wir stolz und das Ergebnis ist auch sehr motivierend für unser Team», sagt Professor Peter Brieger, Ärztlicher Direktor des Bezirkskrankenhauses: «Vor allem muss uns das aber auch ein Anspruch sein, auf dem Niveau weiter zu machen und bei den Schwachpunkten zu analysieren, wie wir uns verbessern können».

Die Patientenbefragung war eingebettet in den Qualitätsmanagement-Prozess an der Klinik. Durchgeführt wurde sie durch die Forschungsgruppe Metrik, die diese Art der Befragung bereits an weiteren Kliniken, insbesondere an 52 deutschen psychiatrischen Kliniken, durchgeführt hat. «Der Vorteil an dieser Art der Untersuchung ist, dass wir dadurch auch die Möglichkeit der systematisch vergleichenden Analyse mit anderen Häusern, haben», betont Brieger.

550 Fragebögen wurden innerhalb eines halben Jahres verteilt, 69 Prozent davon unter Wahrung der Anonymität beantwortet - ein zufriedenstellender Rücklauf. Und tatsächlich schneidet das BKH in den Augen seiner Patienten nach einer ersten Auswertung sehr gut ab: Spitzenwerte wurden unter anderem in den Bereichen der stationären Versorgung, der Sauberkeit und bei der Entlassvorbereitung erreicht. Bei der Entlassung aus dem Krankenhaus lag das BKH Kempten besser als 94 Prozent der verglichenen Kliniken. «Das ist eine gute Tradition an unserer Klinik, dass kein Patient einfach entlassen wird, sondern vorab geklärt ist, wie es ambulant mit ihm weitergehen kann», so Brieger. Unterdurchschnittlich wird von den Befragten jedoch die Infrastruktur, das heißt, die Baulichkeiten des Bezirkskrankenhauses, bewertet.

«Dieses Ergebnis ist deutlich und das Problem schon seit längerem bekannt», sagt dazu Thomas Düll, Vorstandsvorsitzender der Bezirkskliniken Schwaben, «aber eine Lösung ist mit dem geplanten Neubau beim Klinikum Kempten/Oberallgäu in Sicht». Ansonsten sind auch für den Vorstandsvorsitzenden die Noten erfreulich: «Das zeigt uns doch, dass wir mit unserer Psychiatriepolitik auf dem richtigen Weg sind».

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