Pater Pio darf bleiben

Hergatz/Wigratzbad | hip | 'In Hergatz tut sich was', meinte Bürgermeister Uwe Giebl in der Gemeinderatssitzung, denn es lagen fünf Baugesuche auf dem Tisch. Bei zweien davon hatte sich allerdings schon was getan.

So war eine Doppelgarage bereits errichtet worden, für die - nach einem angeordneten Baustopp - jetzt nachträglich ein Bauantrag vorgelegt wurde. Damit solche Sitten nicht einreißen, lehnten die Räte den Bauantrag ab.

Um ein Haar wäre es Pater Pio ebenso ergangen, der als Denkmal und quasi ohne amtliche Aufenthaltsgenehmigung auf dem Parkplatz der Gebetsstätte Wigratzbad an der B 32 steht.

Mit sieben zu sechs Stimmen gaben die Ratsmitglieder dem im Nachhinein gestellten Bauantrag der Katholischen Kirchenstiftung Wigratzbad dann doch noch ihren Segen.

'Mich stört das Ding ganz schön', hatte Josef Rädler zuvor angemerkt. Es beeinträchtige den Verkehr, habe da nichts verloren und stünde besser in die Nähe der Kirche. Bürgermeister Giebl hatte die mit Sockel sechs Meter hohe Statue etwas dezenter 'relativ imposant' genannt, aber daneben vermerkt, dass sie bisher ihren Zweck, auf den Parkplatz der Gebetsstätte hinzuweisen, noch nicht so recht erfüllt habe. Die Autos parkten immer noch in der Nähe der Kirche.

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