Optimistisch in die Zukunft blicken

Füssen (ale). - Das Siedlungswerk Füssen befindet sich derzeit auf einem guten Weg. Dieses Fazit zogen der Vorstand sowie der Aufsichtsrat der 1948 gegründeten Wohnungsbaugenossenschaft auf der Generalversammlung. So freute sich nicht nur der Aufsichtsratsvorsitzende Martin Haf, sondern auch der Vorstandsvorsitzende Karl Brandner über die angewachsene Liquiditätslage der Gesellschaft: Sie habe dazu geführt, dass die Zahlungsfähigkeit des Siedlungswerkes im Jahre 2002, worauf sich diese Generalversammlung bezog, gesichert war. Haf durfte sich auch noch über eine spezielle Ehrung freuen, die ihm als Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Allgäu stellvertretend für das Kreditinstitut zuteil wurde. Denn die Sparkasse Allgäu wurde für ihre mittlerweile 50-jährige Mitgliedschaft im Siedlungswerk Füssen ausgezeichnet, wofür Haf von Brandner eine Urkunde überreicht bekam. Alles in allem verlief die Generalversammlung im Soldatenheim sehr harmonisch. Daher kam es weder bei der nach den Berichten des Vorstandes sowie des Aufsichtsrates abgehaltenen Entlastungen der beiden Gremien noch bei der Wahl von zwei Aufsichtsratsmitgliedern zu Dissonanzen unter den rund 40 erschienenen Besuchern des Treffens. Sowohl Vorstand als auch Aufsichtsrat wurden schließlich jeweils einstimmig entlastet. Desgleichen wurden Friedrich Hailer und Dr. Hans Ketterl ohne Gegenstimmen als Aufsichtsratsmitglieder wiedergewählt. Bei etwa 1000 Mitgliedern verfügte das Siedlungswerk Füssen im Jahre 2002 mit 71 Häusern über 493 Wohnungen. Das entspreche zwar einem Rückgang gegenüber 1998, als die Gesellschaft laut Brandner noch 654 Wohnungen besaß. Dagegen sei der Cashflow, das heißt der Überschuss der Umsatzerlöse über die laufenden Betriebsausgaben, 'in den vergangenen vier Jahren stetig gestiegen', erklärte Brandner. Diese durch eine vermehrte Liquidität eingetretene 'Verbesserung der Ertragslage' hob auch Haf hervor und prognostizierte für das Jahr 2003, dass die Bilanz der Wohnungsbaugenossenschaft dann 'noch ein Stück besser ausschauen' werde. Und: 'Auch für 2004 erwarten wir keine bösen Überraschungen.'

Bilanzgewinn fließt in Rücklagen Das mittlerweile 'ausgeglichene Verhältnis' von Fremd- zu Eigenkapital, das 2002 bei letztlich 36 Prozent lag, freute auch den Geschäftsführer des Siedlungswerkes, Bernhard Dopfer. Damit liege man inzwischen 'im Branchendurchschnitt', während man früher deutlich darunter gelegen habe. Zur weiteren Absicherung der finanziellen Lage der Gesellschaft beschloss die Generalversammlung einstimmig, dass der Bilanzgewinn des Jahres 2002 von 4724 Euro ihren Rücklagen zugeführt werden solle. Und das, obwohl bereits 802000 Euro aus dem Jahresüberschuss von 806724 Euro dort hin geflossen waren. Bei insgesamt rund neun Millionen Euro Fremdkapital seien damit 'die Zinsen und Tilgungen gedeckt', unterstrich Dopfer, der das Ergebnis der Genossenschaft für 2002 deshalb auch als 'sehr positiv' bewertete.

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