Opfenbach investiert in Bauland

'Axer' wird gekauft - Geld für EDV-Anlage und Feuerwehrhaus Opfenbach (sen/pem). Die Gemeinde Opfenbach wird heuer vor allem in Bauland investieren. 240000 Euro sind für den Erwerb von Axer vorgesehen. Der Gemeinderat hat den Haushalt einstimmig verabschiedet.

Opfenbach gehört noch zu den Gemeinden mit vergleichsweise soliden Finanzen. In den vergangenen Jahren sind die Schulden stetig gesunken. Das wird sich heuer freilich ändern. 259000 Euro will die Gemeinde neu an Krediten aufnehmen. Das ist vor allem nötig, um das neue Baugebiet erwerben zu können. Es liegt quasi in zweiter Reihe hinter der Bundesstraße. 'Der Bedarf für ein Baugebiet ist da', sagt Bürgermeister Paul Straub. Derzeit hat die Gemeinde nur noch einen freien Platz im 'Klösterle'. Und dafür gibt es laut Gemeinde bereits einen Interessenten. Neben Grunderwerb sind 10000 Euro für die Planung von Axer vorgesehen. Freilich wird das jetzt insgesamt ausgegebene Geld später durch den Verkauf von Bauland wieder zurückfließen. Investieren wird die Gemeinde in das Feuerwehrhaus. Für den zweiten Bauabschnitt sind 70000 Euro eingeplant. Komplett modernisiert wird die EDV-Ausstattung des Rathauses. Drei Geräte hatten ohnehin den Geist aufgegeben. Verbunden ist die Investition mit einem Wechsel des EDV-Anbieters. Für die Modernisierung der EDV sind 41000 Euro vorgesehen. Beteiligt ist die Gemeinde auch an Leader +. 19000 Euro sind für den Opfenbacher Anteil am gemeinsamen Auftritt des Westallgäus in Sachen Fremdenverkehr vorgesehen. Kleinere Positionen sind unter anderem für die Sanierung der Brücke Kleyenmühle (3500 Euro für die Planung), die Städtebauförderung (35000 Euro für vorbereitende Untersuchungen), die Schule (Treppenhaus 4000 und Musikinstrumente 2500 Euro) und das Altenheim (17500 Baukostenzuschuss) eingeplant. Einen Teil der alten Schulden wird die Gemeinde heuer tilgen. Und zwar insgesamt 42000 Euro. Zudem schuldet die Gemeinde 92000 Euro um, der günstigen Konditionen wegen. Rücklagen gehen zurück Um die Vorhaben alle finanzieren zu können, geht die Gemeinde neben neuen Schulden auch die vorhandenen Rücklagen, also das Ersparte, an. 178000 Euro sollen entnommen werden. Damit halbiert sich die Rücklage. Haupteinnahmequelle der Gemeinde ist nach wie vor die Beteiligung an der Einkommenssteuer. 505000 Euro sind vorgesehen, etwas weniger als im vergangenen Jahr. Mit einem Rückgang rechnet Opfenbach auch bei den Gewerbesteuern. Und zwar um 60000 auf 200000 Euro. An Grundsteuer erwartet die Gemeinde knapp 160000 Euro.

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