Olexiuk will Bürgermeister bleiben

Oberreute | rau | Er ist gerne Bürgermeister von Oberreute - deshalb kandidiert Gerhard Olexiuk auch für die nächste Legislaturperiode wieder. 'Er hat einiges bewegt', so das Lob von Helmut Trautmann, 2. Vorsitzender des CSU-Ortsverbands Oberreute. Der Ortsverband legte sich einstimmig auf diesen Kandidaten fest.

Sein Vorgänger Armin Bauer war hauptamtlicher Bürgermeister, Olexiuk aber will weiter ehrenamtlich tätig sein: 'Es gibt hier so viel ehrenamtliches Engagement der Bürger - da möchte ich mich auch ehrenamtlich einbringen.' Diese Entscheidung hat zur Folge, dass er sich schon im März wieder zur Wahl stellen muss, damit die Bürgermeisterwahl mit der Gemeinderatswahl zusammenfällt. 'Es war eine schwierige Übergabe', erinnerte Trautmann an den Beginn von Olexiuks Amtszeit. Mit der Fußgängerbrücke über die B 308 habe er zudem gleich ein großes Projekt gehabt, bei dem es auch noch schnell gehen musste.

In seinem Rückblick auf die zwei Jahre Amtszeit legte Olexiuk eine beachtliche Liste an Maßnahmen vor und verband dies mit einem Dank an den Gemeinderat. In seiner Aufzählung sprach Olexiuk unter anderem die Fußgängerüberführung an, welche die Gemeinde nur 11 000 Euro gekostet habe. Zudem nannte er etwa den Fußweg vom Gasthof 'Adler' zur Bundesstraße, die Neugestaltung der Ortseinfahrt, den Rathausumbau und den Bau des Generationenhauses. Neben dem Waldwegebau habe die Gemeinde die problematische Straßensanierung von Irsengund nach Zellers am Fuchsstein begonnen. In nur acht Wochen seien die Klärung der Zuschussfrage, die Planung und die Einigung mit den Grundstückseigentümern erfolgt.

Neben Investitionen in Tourismus mit Wanderwegebau und Ausbau der Hausbachklamm zählte er auch die Ganztagsbetreuung im Kindergarten zu den vorzeigbaren Ergebnissen der vergangenen beiden Jahre. Einen Seitenhieb gab es auf Edmund Stoiber: 'Der geht nach Brüssel zur Entbürokratisierung und uns hinterlässt er mit dem neuen Kindergarten- und Betreuungsgesetz ein Bürokratiemonster.'

Für den Erhalt der Grundschule werde er sich weiterhin einsetzen - 'nach dem Motto kurze Wege für kurze Beine'.

Als anstehende Aufgaben nannte Olexiuk Sanierung und Neugestaltung des Friedhofes und den Bau einer Schulturnhalle. Trotz Investitionen seien in seiner Amtszeit die Schulden von 280 000 auf 160 000 Euro gefallen und die Rücklagen hätten sich um 900 000 Euro erhöht, so der Bürgermeister. 'Was Besseres als Gerhard Olexiuk hätte uns nicht passieren können', sagte am Ende Stefan Reiser.

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