Kaufbeuren
Obst und Gemüse für die «Tiger-Kids»

«Das schmeckt total lecker» grinst der kleine Kevin und Noemi ergänzt: «Das ist gesund.» Gemeinsam mit den anderen Buben und Mädchen des städtischen Kindergartens Blattneiweg stehen sie vor den Obst- und Gemüsekisten, die jetzt jeden Montag zu ihnen kommen - dank des Rotary Clubs Kaufbeuren-Ostallgäu und der AOK.

Die Kleinen haben schon große Vorlieben: «Ich mag am liebsten Äpfel, Karotten und Paprika», erklärt Julia. Michael dagegen steht auf Mandarinen und Jenny auf Tomaten. Yilmaz liebt Kartoffeln und Felix Gurken. Aber auch die übrigen Sorten haben ihre kleinen Fans.

Vorerst ein Jahr lang finanziert der Rotary Club frisches Obst und Gemüse für die Brotzeit - nicht nur im städtischen Kindergarten Blattneiweg, sondern auch in vier weiteren Einrichtungen in Kaufbeuren, Oberbeuren und Mauerstetten. Rund 7 000 Euro lassen sich die Rotarier die gesunde Ernährung der Kleinen kosten, berichten Gerhard Maier und Karl-Georg Bauernfeind. Sie wollen damit einen Beitrag dazu leisten, das zunehmende Übergewicht bei Vorschulkindern einzudämmen.

Stofftiger zeigt Bewegungsspiele

Die Obst- und Gemüsekisten sind dabei Teil des Projekts «TigerKids», das von der AOK Kaufbeuren in mittlerweile 27 Kindergärten im Landkreis umgesetzt wird. Neben dem Verzehr von Obst und Gemüse stehen regelmäßige Bewegung, gesunde und kalorienarme Getränke sowie eine gesunde Pausenverpflegung im Mittelpunkt, erklärt Susanne Hasel von der AOK. Die Kasse übernimmt die Schulung des Kindergartenpersonals, das sein Wissen dann an die Kleinen weitergibt. Dabei hilft der ebenfalls von Rotary gestiftete Holzzug, dessen Waggons die sieben Lebensmittelgruppen gesunder Ernährung repräsentiert.

Und natürlich auch der kleine Stofftiger, der Bewegungsspiele vormacht und in die Pausenboxen schaut, «ob das Essen auch gesund ist», so Jenny.

Im Blattneiweg ist die Aktion «TigerKids» ein voller Erfolg: «Die Kinder essen nun viel mehr Obst und Gemüse als früher und finden es toll», berichtet Leiterin Edda Seidel. Der kleine Max gibt ihr Recht. Er isst den Apfel nicht, weil er gesund ist, sondern «weil er schmeckt!»

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