Oberstdorfer sammeln die meisten Punkte

Von Stefan Nowicki Thalkirchdorf150 Jahre: Die Musikkapelle Thalkirchdorf kann auf solch eine lange Tradition zurückblicken und voller Stolz ihr Jubiläum feiern. Da ist es kein Wunder, dass in diesem Jahr auch das 16. Bezirksmusikfest ins Thal verlegt wurde. Neben dem Feiern sollte aber auch die Musik nicht zu kurz kommen und so fanden im Rahmen des Festes Konzertwertungsspiele statt. Jeweils zwei Kapellen der Unter-, Mittel- und Oberstufe traten gegeneinander an. Neu in diesem Jahr war die erstmalig angewandte Vorgehensweise der offenen Wertung. Wie beim Eiskunstlauf geben die Bewertungsrichter ihr Votum sofort nach der Darbietung öffentlich ab. Neben dem positiven Effekt, dass niemand mehr lange warten muss, bis er über die Bewertung seiner Leistung Auskunft erhält, löst das Wissen um das Abschneiden des Vorgängers auch zusätzliche Motivation bei den Musikern aus. Ob Jung oder Alt, allen war zu Beginn die Anspannung und ein wenig Aufregung anzumerken.

Doch schon nach den ersten Tönen legte sich das. Die Jugendkapelle Hindelang unter der Leitung von Rainer Schollenberger legte erst einmal ordentlich vor. Mit 92 von erreichbaren 100 Punkten steckte sie die Latte recht hoch für die folgende Musikkapelle Eckarts. Dirigentin Cäcilia Brim tat ihr Bestes, um eine der jüngsten Kapellen im Bezirk zu ähnlicher Leistung zu bringen. Am Ende trennten sie nur zehn Punkte von den Hindelangern. In der Mittelstufe konnte sich die Musikkapelle Bühl mit ihrem Dirigenten Helmut Bauer mit 90 Punkten vor dem Musikverein Blaichach, für den Reinhold Hehl den Taktstock schwingt und der 84 Punkte erreichte, behaupten. Ähnlich knapp war das Ergebnis auch in der Oberstufe. Dort unterlag die Musikkapelle Fischen unter der Leitung von Manfred Besner mit 89 Punkten der, geführt von Maximilian Jannetti, grandios aufspielenden Musikkapelle Oberstdorf, die das fabelhafte Ergebnis von 96 Punkten erreichte. Bei einer solchen Ansammlung von ausgesprochen überdurchschnittlichen Leistungen war es sicher nicht leicht für die drei Wertungsrichter (Andreas Thon, Matthias Hartmann und Rainer Hauff vom Allgäu-Schwäbischen Musikbund), all die kleinen und feinen Unterschiede innerhalb der zehn zur Verfügung stehenden Bewertungskriterien objektiv zu gewichten. Somit ist ihre Leistung mindestens ebenso hoch zu bewerten, wie die gute und reibungslose Organisation des Thaler Musikvereins, die für einen durch und durch gelungenen Tag voller Musik sorgte.

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