Brauchtum
Oberallgäuer Böllerschützen lassen es an Silvester krachen

Archivfoto: Die Oberallgäuer Schützen lassen es in der Silvesternacht richtig krachen, um den Jahreswechsel zu feiern. Den Brauch gibt es unter anderem in Kranzegg (Foto), Fischen, Dietmannsried und Heiligkreuz.
  • Archivfoto: Die Oberallgäuer Schützen lassen es in der Silvesternacht richtig krachen, um den Jahreswechsel zu feiern. Den Brauch gibt es unter anderem in Kranzegg (Foto), Fischen, Dietmannsried und Heiligkreuz.
  • Foto: Günter Jansen
  • hochgeladen von Stephanie Eßer

Raketen und Böller gehören zu jeder Silvesternacht. Schon im Mittelalter lärmten die Menschen mit allem, was laute Geräusche erzeugte: Töpfe, Rasseln, Trommeln und Trompeten. Auch Kirchenglocken durften läuten und Schüsse fielen. Der ganze Lärm hatte nur einen Zweck: böse Geister zu vertreiben – ein Anliegen aus heidnischen Zeiten.

Viele Bräuche kamen erst viel später ins Oberallgäu, sagen Kreisheimatpfleger Albert Wechs aus Bad Hindelang und seine Kollegin Ingrid Müller (Altusried). Einer davon ist das Böllerschießen am Silvesterabend oder an Neujahr. „Das gibt es seit den 1950er-Jahren“, berichtet Wechs. Unter anderem in Burgberg, Kranzegg und Fischen. Und auch in Dietmannsried und Heiligkreuz, ergänzt Müller.

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