Noch bessere Nachwuchsförderung

Marktoberdorf/Ostallgäu (and). - Mit einem neuen Konzept, das die Regionen stärken soll, will die Taekwondo-Gemeinschaft Allgäu in die Zukunft gehen. Dazu soll intensiver mit anderen Vereinen zusammengearbeitet werden. Eines der Ziele ist, die Nachwuchsarbeit noch weiter zu verbessern. Auch die Teilnahme an der neu ins Leben gerufenen Taekwondo-Bundesliga wird vom Verein angestrebt. Als 'turbulent, aber trotzdem sehr erfolgreich' beschrieb der bestätigte Vorsitzende Georg Streif bei der Jahresversammlung die zurückliegenden Monate. Erfolgreich, weil die Medaillensammlung weiter aufgestockt wurden. Kämpfer des Vereins holten inzwischen 20 Medaillen auf Weltebene und fünfmal die deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Und turbulent war es wegen der Vereinsaufteilung. Rechtsanwalt Wolfgang Eckl informierte die Mitglieder über den Stand des Rechtsstreits mit einem anderen Verein. Als Zwischenziel nach der Aufteilung ist die Zahl von 200 Mitgliedern, und, sobald die neuen Strukturen greifen, von 300 ins Auge gefasst. Diese Strukturen sind vielfältig und sollen ineinander greifen. Dazu zählt das Talentförderungskonzept, das der wiedergewählte Jugendwart und Landestrainer Marco Scheiterbauer (Marktoberdorf) vor einigen Jahren entwickelt hat. Es erfordert mehr Trainingszeiten auch in den Ferien, wenn die städtischen Sporthallen geschlossen haben.

Durch Räumlichkeiten im 'Sportstudio Allgäu' könne das Trainingsangebot erweitert werden, hieß es. Dazu sei jedoch mehr Geld nötig, weshalb der im Amt bestätigte Zweite Vorsitzende Dieter Koldas (Kaufbeuren) ein Marketingkonzept vorgelegt hat. Ebenso ist eine Teilnahme des Vereins an der Bundesliga der Deutschen Taekwondo-union angestrebt, die Udo Wilke (Kaufbeuren) ins Leben gerufen hat. Koldas soll dann als Manager und Streif als Coach fungieren. Dabei sei die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen, unter anderem mit 'Phoenix Sports' aus Kaufbeuren, vorgesehen. Mit diesem Verein bildet die TG seit längerem eine Trainingsgemeinschaft. Ein Name für die Bundesliga-Mannschaft soll demnächst beschlossen werden. Schließlich sollen regelmäßige Vergleichkämpfe für den Nachwuchs und später für die Älteren stattfinden. Sie organisiert Oliver Knecht (Kaufbeuren). 'All diese Aktionen passen gut in das neue Regionalkonzept der Bayerischen Taekwondo-Union', erklärte Streif, zugleich BTU-Sportdirektor. Ferner gelte es, die asiatische Kampfsportart weiter in den Blick der Öffentlichkeit zu rücken. Als gutes Beispiel nannte Streif die Gala im vergangenen Jahr im Marktoberdorfer Modeon. Dies solle alle zwei Jahre wiederholt werden. Auch soziale Maßnahmen wie die Unterstützung bei der Ausbildung der 'Altenmünster Kampfkatzen', einer Selbstbehauptungsaktion für Kinder, Gürtelprüfungen und gesellige Maßnahmen sollen ihren festen Platz finden. Daher wählten die Mitglieder Christoph Frommknecht zum Vorsitzenden des Festausschusses. Langjährige Mitglieder, die den Verein als Nationalkämpfer vertreten, mit aufgebaut und tatkräftig unterstützt haben, wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt: Michael Weinberger (Heidelberg), Vlado Agres (Memmingen), Marcus Nitschke (Nürnberg), Theo Angerer (Seeg), Wolfgang Martin (Füssen) und Oliver Knecht (Kaufbeuren).

Das könnte Sie auch interessieren

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen
Powered by Gogol Publishing 2002-2018