Niederrieden
Niederrieden braucht neuen Bürgermeister

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Die Gemeinde Niederrieden muss einen neuen Bürgermeister suchen. Aus gesundheitlichen Gründen hat Josef Osterberger einen Antrag auf Entlassung aus dem Amt gestellt. Diesem Antrag hat der Gemeinderat einhellig entsprochen, wie der Zweite Bürgermeister Michael Büchler in der Gemeinderatssitzung am Montagabend bekannt gab.

Damit ist der Weg frei für Neuwahlen, die zeitgleich mit der Europawahl am 7. Juni über die Bühne gehen sollen. Wie berichtet, hatte sich Josef Osterberger nach seiner Wiederwahl im März 2008 anhaltend im Krankenstand befunden. Bereits an der konstituierenden Sitzung im Mai hatte er nicht mehr teilgenommen. Die Amtsgeschäfte hat seither der Zweite Bürgermeister Michael Büchler geführt.

In nicht öffentlicher Sitzung hatte der Gemeinderat bereits Mitte der vergangenen Woche über den Antrag beraten und das Gesuch Osterbergers angenommen. Somit wird das Gemeindeoberhaupt voraussichtlich zum 31. März dieses Jahres aus dem Amt scheiden. Osterberger hatte sich unter anderem einer Bypass-Operation unterziehen müssen.

Theoretisch könnte jede der vier im Gemeinderat vertretenen, kommunalpolitischen Gruppierungen einen Kandidaten für die Nachfolge stellen. Fünf Namen waren zuletzt im Gespräch: Neben dem SPD-Mann Sahi Khader (der bei der vergangenen Wahl gegen Osterberger angetreten war) wurden Monika Riedmüller (Freie Wählergemeinschaft), Wilfried Maier (Vorsitzender der Freien Wähler), Josef Friedl (Christliche Wähler) und Michael Büchler genannt. Khader, Maier und Friedl sollen zwischenzeitlich abgewunken haben. Für Monika Riedmüller («eher nein») kommt eine Kandidatur ziemlich sicher nicht in Betracht, wie sie gestern der Memminger Zeitung gegenüber erklärte, so dass fürs erste Michael Büchler übrig bliebe.

Er müsse erst noch «verschiedene Dinge abklären», ehe er antreten könne, betonte Büchler. Der Sohn von Altbürgermeister Benedikt Büchler war bei der konstituierenden Sitzung zum Zweiten Bürgermeister gewählt worden und musste unversehens die Amtsgeschäfte übernehmen.

Er reiße sich nicht um das Amt, sagte Büchler, aber wenn ihn denn der Ruf ereile, würde er sich dem letztlich nicht verweigern wollen.

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