Nicht umweltgerecht

Kaufbeuren | fro | Kürzlich ärgerte sich ein AZ-Leser über ein parkendes Fahrzeug in Hirschzell, das gleich zweifach Dampf abgelassen hatte: Beim parkenden Auto der städtischen Verkehrsüberwachung sei der Motor gelaufen, während der Fahrer derweil rauchte und die Kippen auf die Straße geschmissen habe, so der Leser.

Rund eine Stunde habe das Auto der Verkehrsüberwachung vor einem Betrieb gestanden und in einer Tempo 30-Zone Verkehrssünder geblitzt. 'Das ist auch berechtigt', meint der Leser. Doch zugleich habe der Wageninsasse den Motor des Autos die ganze Zeit laufen lassen und nebenbei seine Zigarettenkippen aus dem Fenster entsorgt, so der Leser. 'Muss sich die Verkehrsbehörde nicht an Regeln halten?' fragt er.

Tatsächlich habe damals in Hirschzell eine Verkehrsüberwachung stattgefunden, berichtet Daniela Hiemer, stellvertretende Leiterin des Ordnungsamts. Doch Nachforschungen hätten ergeben, dass der Mitarbeiter zwar geringfügig geraucht habe, aber seine Zigaretten 'ordnungsgemäß entsorgt hat', so Hiemer.

Da es an jenem Tag kalt war, habe der Mitarbeiter obendrein den 'Motor ab und zu für zwei bis drei Minuten laufen lassen', um sich an der Lüftung zu erwärmen, erläutert Hiemer. Bedauerlichweise sei nämlich die Batterie damals schwach gewesen, weshalb er die Standheizung nicht nutzen haben könne. Doch den städtischen Mitarbeitern sei klar, das sie auch Verantwortung für die Umwelt tragen, betont Hiemer.

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