Seeg
Neugestaltung der Seeger Spielplätze läuft jetzt an

Die Neugestaltung der Seeger Kinderspielplätze kommt langsam in Gang. Ohne Gegenstimme hat der Gemeinderat den Eisenberger Landschaftsarchitekten Conny Wintergerst mit den ersten Planungen beauftragt - auch wenn die Gesamtkosten für das Projekt höher ausfallen als ursprünglich erwartet.

Wie wichtig dieses Thema für die Bevölkerung ist, zeigte die große Zahl an Zuhörern bei der Ratssitzung: Rund 20 Bürger verfolgten die Debatte. Auch habe es schon reichlich Spenden für die Realisierung der Spielplätze gegeben, berichtete Bürgermeister Manfred Rinderle. Im Anschluss an die Diskussion wurde eine weitere Spende in Höhe von 500 Euro aus dem Erlös des Kleidermarktes übergeben. «Ich bin guten Mutes, dass wir die Spielplätze bauen können», meinte Rinderle abschließend.

Im Juli vergangenen Jahres hatte Gemeinderätin Edelka Christiansen den Antrag für den Bau eines attraktiven Spielplatzes in Seeg gestellt. Sie hatte rund 350 Unterschriften von Bürgern gesammelt, die einen Abenteuer- und Themenspielplatz wünschen.

Der Gemeinderat befürwortete dies, einigte sich jedoch darauf, die vorhandenen Plätze zu sanieren und beauftragte den Landschaftsarchitekten Cornelius Wintergerst mit einer Bestandsaufnahme (wir berichteten).

Wintergerst hatte in den vergangenen Wochen einen Grobentwurf mit einem Gesamtkonzept und einer Kostenschätzung für die drei geplanten Kinderspielplätze aufgestellt. Dabei hatte sich herausgestellt, dass die zu erwartenden Kosten «über dem Rahmen für die Jahre 2009 bis 2011 liegen», erklärte Bürgermeister Manfred Rinderle. Die Gesamtkosten für alle drei Spielplätze betragen etwa 230000 Euro, eingeplant habe man allerdings nur rund 180000 Euro für die Haushaltsjahre 2009 bis 2011.

Die Planung beinhalte folgende Kosten für die einzelnen Spielplätze:

Hitzleried 78000 Euro

Fliederacker 43000 Euro

Dorfanger 104000 Euro

Ein Platz nach dem anderen

Nach kurzer Diskussion einigte sich der Gemeinderat darauf, mit einem Spielplatz zu beginnen und diesen entsprechend auszubauen. Je nach Finanzlage der Gemeinde will man dann an den Ausbau der anderen Plätze herangehen. Die für das Jahr 2009 vorgesehenen und nicht verbrauchten Mittel werden in das folgende Haushaltsjahr übernommen und entsprechend verwendet, versprach Rinderle.

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