Lindenberg / Scheidegg
Neuer Diakon unterstützt Senioren

Er wird sich künftig besonders um Senioren in Lindenberg und Scheidegg kümmern: Wolfgang Feth wird im Januar neuer Diakon in den beiden evangelischen Kirchengemeinden und somit Nachfolger von Wolfgang Meyer. «Ich freue mich, meine Erfahrungen einzubringen, die ich bisher gesammelt habe», sagt der gebürtige Würzburger, der mit seiner Frau Hedi aus Dinkelsbühl (Mittelfranken) ins Westallgäu zieht.

Sein Schwerpunkt wird die Seniorenarbeit: Feth wird die regelmäßig stattfindenden Seniorenkreise leiten und Wohnheime betreuen. In Scheidegg wird Feth laut Pfarrerin Ingrid Ossig beispielsweise die «Krabbelgottesdienste» in der Mutter-Kind-Kurheimen leiten, wo auch die wöchentlichen «Gute-Nacht-Geschichten-Abende» mit ihm stattfinden. In Lindenberg wird er laut Pfarrer Martin Strauß in den acht Seniorenheimen Gottesdienste halten und für die Seelsorge zuständig sein.

Vater von drei Kindern

Der 61-jährige Familienvater von drei Kindern wuchs in Würzburg auf und war Mitglied des Christlichen Verbands Junger Menschen (CVJM). Nach der Schule machte Feth eine Lehre zum Einzelhandels-Kaufmann. Anschließend war er Vollzugsbeamter beim Bundesgrenzschutz. Dabei absolvierte der überzeugte Christ eine Fachausbildung für den Polizeidienst und die Krankenpflege.

Er legte zudem das Examen als staatlich geprüfter Krankenpfleger ab.

Danach ergab sich Feth zufolge die Möglichkeit, «meine persönlichen Interessen mit meinem Beruf zu verbinden»: Der Franke ließ sich in Rummelsberg (bei Nürnberg) zum Diakon ausbilden und wurde 1978 als Diakon und Sendbruder der Brüderschaft eingesegnet. Darüber hinaus absolvierte er eine Ausbildung zum staatlich geprüften Erzieher an einer Fachakademie für Sozialpädagogik.

«Male gerne Aquarelle»

Und was treibt Wolfgang Feth gerne in seiner Freizeit? «Ich male gerne mit Aquarell- und Acrylfarben und mache handwerkliche Sachen», erzählt der 61-Jährige. Seine Aufgabe in Lindenberg und Scheidegg sieht der Familienvater vor allem darin, Senioren zu motivieren, dass sie auch im hohen Alter noch etwas können.

Älteren Menschen, die beispielsweise nicht mehr aus ihrer Wohnung kommen, will Feth das Gefühl vermitteln, dass sie nicht alleine sind.

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