Lengenwang
Neuer Altar zur Ehre Gottes

In einem eindrucksvollen Festgottesdienst weihte Bischof Dr. Walter Mixa gestern den neuen Altar der Pfarrkirche St. Wolfgang in Lengenwang. Geschaffen hatten ihn die beiden Künstler Hannes Arnold, ein gebürtiger Füssener, und Klaus-Dieter Eichler vom Atelier Arnold und Eichler aus Nürnberg. Sie hatten «in bewundernswerter Kreativität die Wünsche der Zuständigen umgesetzt».

Pfarrer Alois Linder und Bischof Mixa gratulierten auch Pfarrer i. R. Stefan Ried zu dessen 77. Geburtstag. Gemeinsam gedachten sie dem verstorbenen Pfarrer Alois Meisburger, der neben Ried Mitinitiator einer Altarumgestaltung war.

«Der Altar versinnbildlicht die Gegenwart Gottes mitten unter uns», rückte Pfarrer Linder den Beweggrund der Feier in den Mittelpunkt. «Um die Bedeutung des Altars für die feiernde Gemeinde zu betonen, wünscht der Bischof, dass Altar-Provisorien durch einen neuen, wertvollen Altar ersetzt werden und in der Regel auch eine Neugestaltung des Altarraumes vollzogen wird», erklärte der Pfarrer im Pfarrboten die Notwendigkeit des Austausches.

«Einfühlsam und schlicht»

Ein neuer Altar, Ambo, Osterleuchter, Kredenztisch und Sedilien (alles aus Bronze) zieren nun den Altarraum der Pfarrkirche. Auf dem Altar, vom Ursprung des Wortes her eine Erdanhäufung, werde das «Brot als Zeichen der Weisheit und der Liebe Gottes» verehrt, erläuterte Bischof Mixa und dankte den Künstlern. Sie hätten «Altar und Ambo auf sehr einfühlsame und schlichte Weise in die Kirche hinein komponiert». Danach fanden die Reliquien der Heiligen Christina und der Heiligen Crescentia im neuen Altar Platz. Mixa salbte den Altar und verbrannte als erstes symbolisches Opfer Wachs und Weihrauch. Die fünf entzündeten Dochte waren Zeichen für die fünf Wunden Christi. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von Musikgruppen und dem Kirchenchor St. Wolfgang.

«Bischöflicher Besuch ist für uns schon etwas Besonderes, da der letzte doch bereits 46 Jahre zurückliegt - das war zur Einweihung des Pfarrhofs», hieß Pfarrgemeinderatsvorsitzende Monika Brenner ebenso wie Alois Brenner, Vorsitzender der Kirchenverwaltung, das geistliche Oberhaupt der Diözese willkommen und überreichte Blumen und einen Geschenkkorb.

Beim anschließenden Stehempfang unterhielt die Lengenwanger Musikkapelle und spielte Pfarrer Ried ein Ständchen. Bürgermeister Josef Keller dankte Pfarrer Ried für seinen außerordentlichen Einsatz. Er wandte sich auch an die Künstler Arnold und Eichler: «Ich denke, das Werk kann man als gelungen bezeichnen. Wir sind eine zukunftsorientierte Gemeinde, die Neuem gegenüber, auch im kirchlichen Bereich, sehr offen ist.»

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