Martinszell
Neue Aussegnungshalle für Martinszell

Zwei «Top-Themen» der Martinszeller lockten zur Bürgerversammlung in den Adler-Saal: Die neue Aussegnungshalle in und die Umbenennung von zwei Straßennamen in Oberdorf. Die Planungsvorschläge für die neue Aussegnungshalle stellte Architektin Rosa Felkner den rund 120 Besuchern vor. Von zunächst sechs Varianten kommen letztendlich nur zwei in Betracht, die am heutigen Montag ab 19.30 Uhr dem Gemeinderat zur Entscheidung vorgelegt werden.

l Variante eins befindet sich zwischen Musikheim und Pfarrhof und soll wegen der Nähe zur Kirche baulich etwas konservativer gehalten werden.

l Variante zwei liegt etwas südlicher zwischen Musikheim und Anwesen Bayerhof, am Rand des neuen Friedhofes.

Integriert werden soll auf jeden Fall eine Toilettenanlage und ein Umkleideraum. Außerdem ist eine Reihe von Steelen für Urnenbeisetzungen vorgesehen. Die Kosten für die beiden Vorschläge sind nahezu identisch, sie bewegen sich um 540000 Euro, sagte Harscher. Ein Bürger bemängelte den Standort des neuen Abfallcontainers, der seiner Meinung nach das Kriegerdenkmal verschandle. Ebenso angeregt diskutiert wurde über die Umbenennung der Bahnhofstraße und des Stuibenwegs in Oberdorf. Weil es beide Straßennamen auch in Waltenhofen gebe, führe die immer wieder zu Problemen bei der Postzustellung und bei Navigationsgeräten.

Warum ausgerechnet die Oberdorfer Bahnhofsstraße umbenannt werden soll, obwohl sich dort der einzige Bahnhof in der ganzen Gemeinde befindet, sahen einige Bürger nicht ein.

Schwerpunkt Straßenbau

Harscher gab zu bedenken, dass aber in der Waltenhofener Bahnhofstraße über doppelt so viele Anwohner leben und einige Gewerbebetriebe angesiedelt sind. Der Gemeinderat wird auch über diesen Punkt in seiner Sitzung am Montag

entscheiden. Harscher berichtete zum Abschluss über einige Pflichtaufgaben in 2010, wobei der Straßenbau eindeutig den Schwerpunkt bilde. Die Sanierung der Seestraße in Oberdorf kann immer noch nicht begonnen werden, da die Grundstücksverhandlungen mit der Bahn noch nicht abgeschlossen seien.

Ob alle Projekte die 2010 geplant sind, heuer umgesetzt werden können, stellte Harscher infrage, da die Steuereinnahmen der Gemeinde wesentlich geringer als erhofft, ausfallen werden.

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