Kronburg / Unterallgäu
Mutig in die Zukunft

Das 50. Bezirksmusikfest im Bezirk VI Memmingen im Allgäu-Schwäbischen Musikbund (ASM) findet in Illerbeuren statt (siehe unten). ASM-Bezirksleiter Richard Maul sicherte der ausrichtenden Musikkapelle Illerbeuren-Kronburg in der Bezirksversammlung in Kronburg die volle Unterstützung des Bezirkes zu dieser Großveranstaltung zu.

Mit einer eindrucksvollen Statistik verdeutlichte Maul, dass sämtliche Anforderungen im Bezirk nur mit einem engagierten und effektiv arbeitenden Vorstandsteam zu meistern seien: Der Bezirk VI ist der kapellenstärkste im ASM, er zählt 3202 aktive Musikanten in 68 Kapellen und Gruppen, 2890 fördernde Mitglieder und 1426 Jugendliche unter 18 Jahren. 30 Kapellen könnten eine über 100-jährige Tradition aufweisen, der Frauenanteil betrage inzwischen 49,9 Prozent. Der Bezirk habe zudem in seiner jetzt 60-jährigen Geschichte zahlreiche Bundes- und Landessieger in der Mittel- und Oberstufe hervorgebracht, er sei Spitzenreiter bei den D1- und D2-Prüfungen und verfüge über eine Vielzahl an staatlich geprüften Dirigenten.

«Zahlen und Leistungen, die für die Zukunft ermutigen und die auch auf eine hervorragende Arbeit vieler Ehrenamtsträger in unserem Bezirk zurückzuführen sind,» betonte Maul.

Qualifizierte Jugendarbeit trägt Früchte in vielen Bereichen

Die konsequente, qualifizierte Jugendarbeit in den Bezirkskapellen wirke sich nachhaltig positiv auf die Ergebnisse in Prüfungen, bei Wertungsspielen und in den Konzerten aus, bestätigte der Bezirksleiter den Delegierten in der Versammlung.

Zu den Höhepunkten der Blasmusik im Bezirk habe zweifelsohne das glanzvolle und perfekt organisierte 49. Bezirksmusikfest im vergangenen Jahr in Wolfertschwenden gehört, sagte Maul. Dort sei er ebenso gewesen wie bei unzähligen weiteren Terminen und Konzerten. «Ich habe nicht weniger als 3000 Kilometer auf ehrenamtlicher Basis für den Bezirk zurückgelegt», rechnete er vor.

Bezirksdirigentin Heidemarie Kuhn berichtete von vier Bezirkssitzungen, zwei Bezirksdirigententagungen, Workshops für Blasmusiker, Dirigentenstammtischen, Dirigententagungen, aber auch von zahlreichen musikalischen Höhepunkten im vergangenen Musikerjahr. Kuhn munterte die Mitgliedskapellen auf, sich zahlreich am Marschmusikwettbewerb im Rahmen des kommenden Bezirksmusikfestes anzumelden.

Der scheidende Jugendleiter Harald Betzler stellte die durchgeführten D1- und D2-Prüfungen sowie die großartige Leistung des Bezirksjugendorchesters mit 108 Nachwuchsmusikern in einer sehr kameradschaftlichen Probenphase und einem grandiosen Abschlusskonzert in Wolfertschwenden in den Mittelpunkt seines Berichtes.

Landrat Hans-Joachim Weirather versprach, dass der Landkreis Unterallgäu auch weiterhin ein zuverlässiger Partner in der Unterstützung der Jugendarbeit bleiben werde. Denn «Blasmusik wird weiterhin jünger werden - und zunehmend weiblicher: fast 50 Prozent, das ist nicht schlecht», so der Landkreischef.

Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne

Als Musterbezirk bezeichnete der stellvertretende ASM-Präsident Guntram Schuhmacher den Bezirk VI. «Ihr tragt maßgeblich dazu bei und seid das Spiegelbild, dass der ASM ein hohes Ansehen genießt. Das Spannungsfeld in der Musikauswahl zwischen Tradition und Moderne zu beherrschen, ist eine große Herausforderung für alle Dirigenten und Musikkameraden.»

Gäste der Versammlung waren auch ASM-Ehrenvorsitzender Edmund Mikusch, Ehrenbezirksdirigent Kurt Gäble, Ehrenbezirksjugendleiter Karl Hirsch sowie vom Bezirk X Mindelheim der Bezirksvorsitzende Andreas Schuster und der Ehrenbezirksvorsitzende Willi Preschel.

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