Gericht
Mord an Rentner in Lindau - Mann (38) zu lebenslänglicher Freiheitsstrafe verurteilt

Lebenslängliche Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung für einen 38-Jährigen nach dem Mord an einem Rentner in Lindau/Zech.
  • Lebenslängliche Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung für einen 38-Jährigen nach dem Mord an einem Rentner in Lindau/Zech.
  • Foto: Arno Burgi (dpa)
  • hochgeladen von David Yeow

Das Landgericht Kempten hat am Donnerstag einen 38-jährigen Mann zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt. Der Mann war im März 2017 in ein Haus eingebrochen und war dabei vom Hausbesitzer (76) überrascht worden. Daraufhin hatte er dem 76-Jährigen den Kiefer gebrochen und ihn anschließend erwürgt. Um seine Tat zu vertuschen, setzte er zudem das Haus in Brand. 

Das Landgericht Kempten geht bei dem 38-Jährigen von einer hohen Gefährlichkeit aus. Er saß bereits elf Jahre im Gefängnis und stand zuletzt unter Bewährung. Ein weiterer Angeklagter (27) wurde freigesprochen - ihm war eine Mittäterschaft vorgeworfen worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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