Kempten
Mit Techno-Musik für Jesus werben

Spätestens seit Xavier Naidoo steht fest: Christ sein ist cool in der Popszene. Dieser Ansicht ist auch «Technochrist». Hinter dem Künstlernamen steckt Björn Krupezki, Discjockey und Musikproduzent aus Kempten. Dem Jesus-Freak wurde das Talent geschenkt, reden zu können wie ein Buch. Und das Buch, von dem er am liebsten spricht, ist die Bibel. «Leute», lautet seine Kernbotschaft, «lest die Bibel, verbringt Eure Zeit mit Gott und feiert mit anderen Christen.»

Klerikale Schwerfälligkeit mag der 32-Jährige, der selbst aus der Amtskirche ausgetreten ist, ganz und gar nicht. Und so ist es seine Mission, religiösen Spirit auf leichte Beine zu stellen.

In der Technoszene macht der Junggeselle damit deutschlandweit von sich reden. «Jesus rettet dich» prangte groß auf seinem aufgemotzten VW-Van samt integrierter DJ-Anlage. Mit dem Gefährt, das inzwischen ausgedient hat, kreuzte er auf christlichen Events oder auch bei der «Love Parade» in Berlin auf, um lautstark Werbung für Jesus zu machen.

Acht selbst produzierte CDs

Acht selbst produzierte CDs des Kempteners sorgen in Clubs für «himmlische Ekstase». Mal mit deutschen Texten, mal auf Englisch lobt der «DJ-Apostel» den Schöpfer zu stampfenden Techno-Bässen. «Jesus lebt, oh yeah, come on!» lautet eine Message. Oder: «Du stellst mich auf festen Grund und jetzt weiß ich, du bist gut und ich preis´ dich in Ewigkeit.» Passend dazu bietet Krupezki Tatoos mit Jesus-Botschaften zum Aufbügeln auf T-Shirts an.

2005 hatte der Kemptener das Musiklabel «mwam-records» («music with a message») gegründet. Seit 2007 ist er mit dem Künstlernamen «Technochrist» auf digitalen Märkten vertreten. Zahlreiche Auftritte und verkaufte Alben machten ihn zu einem bekannten DJ und Produzenten in der christlichen elektronischen Szene.

Die Bibel: «Ein geniales Buch»

«Way to god» heißt eine der CDs, die der Junggeselle im Heimstudio produziert hat. Seinen religiösen Weg hat der aus Hannover stammende «Technochrist» gefunden. Gottesdienstbesuche in der evangelischen Freikirche und das tägliche Gebet gehören zu den Ritualen des hauptberuflichen Fachinformatikers. Die Bibel hält der Jesus-Freak für ein «geniales Buch». Und speziell jungen Leuten rät Björn Krupezki: «Wer die Beziehung zu Gott pflegt, hat gleich einen Stapel Probleme weniger.»

www.technochrist.de

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