Mit Lederhosen und Dirndl ins Nachtleben

Die Klasse 10M der Hauptschule Weiler über ihre Abschlussfahrt nach Valmontone und Rom Weiler/Valmontone. Die Klasse 10M der Hauptschule Weiler hat zusammen mit ihren Lehrern Irmgard Müller und Hans Egger ihre Abschlussfahrt nach Valmontone und Rom gemacht. Die 23 Schüler waren in einer Jugendherberge in Valmontone untergebracht. Sie erzählten ihren einwöchigen Aufenthalt in Italien, den sie nicht nur zum Kennenlernen der zukünftigen Partnerstadt, sondern vor allem zu Ausflügen in die nahegelegene Weltstadt am Tiber genutzt haben.:

'In Rom wurden wir gleich von der warmen Sonne begrüßt, die es die ganze Woche über gut mit uns meinte. Allerdings gilt das nur für Rom - in Valmontone war es mit Ausnahme des letzten Tages kalt und regnerisch. Mit dem Zug ging es weiter nach Valmontone, wo unsere Unterkunft war. Dort begrüßte Claudio Tametta, 2. Bürgermeister von Valmontone, jeden einzelnen von uns per Handschlag, ehe es unter der Führung von Sigrid Vogler in den Ort ging. Abends bekamen wir Ausgang und entdeckten die kleine gemütliche 'Bar Aperto', wo wir - in Dirndl und Lederhosen gekleidet - sehr freundlich aufgenommen wurden. Am nächsten Morgen hieß es dann 15 Minuten Fußmarsch zum Bahnhof und ab nach Rom, wohin wir etwa eine halbe Stunde mit dem Zug unterwegs waren. Rom ist eine aufregende, faszinierende Stadt mit vielen Sehenswürdigkeiten: Die Piazza Navona, das Pantheon, der Trevi-Brunnen, das Kolosseum, die Kirche St. Paul und der Petersplatz im Vatikan. Unser Lieblingsplatz war aber von Anfang an die Spanische Treppe. Hier pulsierte das römische Leben gerade zu, wir konnten Leute beobachten, uns sonnen oder mit aufdringlichen Straßenhändlern verhandeln. In Valmontone erlebten wir andere Dinge: Im Gemeindesaal, der auch ein Restaurant ist, wurden wir von der Gemeinde zu einem Abendessen mit anschließender Disco bis Mitternacht eingeladen. Leider waren sehr wenige italienische Jugendliche und überhaupt keine Mädchen da. Schade, wir hätten uns schon gewünscht, an diesem Abend welche kennen zu lernen. Außerdem haben wir die Schule besucht, wo wir sogar den Unterricht besuchen durften. Am Ende gestanden wir uns im Stillen ein, dass wir mit unserer Schule in Weiler gar nicht so schlecht dran sind. Ein Problem während des ganzen Aufenthaltes war die Verständigung: Wir können kein Italienisch und die wirklich netten Jugendlichen in Valmontone kein Deutsch. Auch mit Englisch hatten sie so ihre Schwierigkeiten, doch am Ende hat es doch ganz gut geklappt. Mitte der Woche war bei nasskaltem Wetter ein Fußballspiel angesetzt. Unsere Jungs, von denen keiner im Verein spielt, hatten gegen die gut trainierte italienische Mannschaft keine Chance. Da sie uns aber einen hervorragenden Torwart ausgeliehen hatten, verloren wir nur mit 0:2 und es war sogar richtig spannend zuzusehen. Anschließend wurden wir auf Kosten der Gemeinde zum Eisessen eingeladen. Toll war auch der Besuch im neuen Einkaufszentrum 'Fashion District' etwas außerhalb von Valmontone, in dem es Markenklamotten zu einem wirklich günstigen Preis gibt. Dann hieß es nach einer erlebnisreichen Woche wieder Abschied nehmen. Bei unserer Ankunft um Mitternacht am Bahnhof Röthenbach hatten wir auch vier riesige Geschenkkörbe im Gepäck, die uns die Stadt Valmontone für unseren Bürgermeister Karl-Heinz Rudolph und die Schule mitgegeben hatte.'Margret Greber, Kathrin Hauber, Tanja Weixler (Klasse 10M)

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