Marktoberdorf
Mit kräftigem «Hee du hee» zum Oberdorfer Gaudiwurm

Mit insgesamt 71 Zugnummern zählt der Oberdorfer Gaudiwurm zu den größten Faschingsumzügen in ganz Schwaben. 1750 aktive Teilnehmer, die 89 verschiedenen Gruppierungen angehören, wollen am morgigen Faschingssonntag ab 13.30 Uhr dafür sorgen, dass der Umzug auch einer der schönsten wird. 33 große Fasnachtswagen, 13 kleinere, 26 Fußgruppen, drei Einzelgänger und 14 Musikkapellen werden eine Vielfalt an Themen in humoriger Verpackung darbieten. Tausende von Zuschauern erwarten die Oberdorfer Fasnachter mit dem Schlachtruf «Hee du hee» an der insgesamt 3,5 Kilometer langen Zugstrecke (siehe Grafik).

Mehrere Kommentatoren

Über Lautsprecher wird der 44. Gaudiwurm in Marktoberdorf an mehreren Stellen kommentiert: Am Rathaus von Willi Staud, an der Ecke Meichelbeck- und Tigaustraße von Ellen Maresch, an der Ecke Meichelbeck- und Carl-Maria-von-Weber-Straße von Harry Wegmann, am Gasthof «Zum Hirsch» von Fritz Weixler, an der Rauh-Kreuzung von Arno Jauchmann und an der Schwabenstraße in Höhe des Landratsamts von Edwin Reisach und Hartwig Greinke.

Drei der diesjährigen Teilnehmergruppen haben schon seit 43 Jahren, also seit Bestehen des Oberdorfer Gaudiwurms, an dem närrischen Umzug mitgewirkt: Neben den Marktoberdorfer Trachtlern sind das die Stadtkapelle sowie der MSC Marktoberdorf.

Sehr lange Tradition hat das bunte Fasnachtstreiben in der Ostallgäuer Kreisstadt auch bei der hiesigen Kolpingsfamilie: Sie ist schon seit 40 Jahren mitten drin im Umzug. Ein weiteres Jubiläum beim Gaudiwurm feiern morgen die Dorfgemeinschaft Hattenhofen und der FC Thalhofen (beide 35 Jahre dabei). Tradition hat der Zug ebenso bei der Musikkapelle Sulzschneid sowie bei den «Altdorfer Pappnasen» (20 Jahre dabei). Vergleichsweise alte Gaudiwurm-Hasen sind auch der Pfeifenclub Bidingen und die «Zawüha Hopferau» aus dem Landkreissüden (beide zehn Jahre).

«Neandertaler» aus Kraftisried

Insgesamt vier Gruppen aus dem Landkreis schlängeln sich am Sonntag zum ersten Mal mit dem Gaudiwurm durch die Kreisstadt. Neben dem SV Bidingen und dem durch sein alljährlich am Faschingsdienstag veranstaltetes Streitwagenrennen bekannten Streitwagenteam sind das der «lebische Haufe» aus Nesselwang sowie die «Neandertaler» aus Kraftisried. Man darf gespannt sein, was sich diese Neuen sowie die vielen anderen Gruppen haben einfallen lassen. (sg/hkw)

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