Haldenwang
«Mit Freibad muss etwas geschehen»

Lag es am schlechten Sommer oder am besonders kalten Wasser? Über dieser Frage brüteten die Haldenwanger Räte angesichts einer enttäuschenden Freibad-Bilanz 2009. Magere 4600 Euro an Einnahmen habe man heuer verbucht, bedauerte Bürgermeister Anton Klotz. Nicht genug: Es seien deutlich weniger Familienkarten verkauft als in den Jahren zuvor.

Als Grund vermutete Bürgermeister Anton Klotz den «miserablen Sommer». Insbesondere die Pfingstsaison - Startzeitpunkt für den Verkauf von Dauerkarten - sei verregnet gewesen. Erst zu Beginn der großen Ferien habe sich besseres Badewetter eingestellt. Christine Rietzler freilich suchte die Hauptursache im kalten Wasser. «Der neue Betreiber hatte keine glückliche Hand mit der Temperatur», sagte sie. So sei durch das Naturschwimmbecken durchgehend kaltes Wasser geflossen - mit der Folge, dass Badegäste ausgeblieben seien. Ein Argument, das zweiter Bürgermeister Peter Mair bestätigte. Er verwies auf eine gesellige Damenrunde, die wegen Gänsehaut heuer auf ihre gewohnten Schwimmrunden verzichtet habe. Idealerweise, so Mair, müsse sich das Wasser erwärmen können und dürfe nicht ständig frisch zulaufen.

Klotz sprach von einer schwierigen Situation. Denn in früheren Jahren habe es auch schnell Klagen über eine schmutzige Badebrühe gegeben. Man komme eben nicht umhin, das Becken einmal pro Saison auslaufen zu lassen und neu zu befüllen, ergänzte Rietzler. Alois Traut regte an, dem Betreiber künftig einen Fachmann an die Hand zu geben.

«Wie auch immer, es muss etwas geschehen, damit Familien mit kleinen Kindern das Bad wieder besuchen», brachte Mair die Sache auf den Punkt. Aueif Kopfnicken stieß der Vorschlag, das Gespräch mit dem Pächter zu suchen, um zu einer Lösung zu kommen.

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