Sonthofen
Mit Feuer in den Augen durchs Leben

Sieben Mal haben die Bundeslgia-Volleyballerinnen des Allgäu-Teams Sonthofen verloren. Alles andere als eine weitere Niederlage gegen den amtierenden deutschen Meister Schweriner SC am Samstag um 19 Uhr in der Allgäu-Halle wäre eine Sensation. Vor den Heimspielen stellen wir die Neuzugänge im Team vor. Wir baten die Spielerinnen, folgende Sätze zu ergänzen.

Wenn ich Angela Merkel wäre

würde ich die Studiengebühren wieder abschaffen und viele neue, hohe Sporthallen bauen lassen, damit darin auch Volleyball gespielt werden kann.

Die wirklichen Dinge des Lebens

gibt es noch was anders als Volleyball?Ach ja: Gesundheit, Familie und beruflicher Erfolg.

Eine gute Freundin

drückt beide Augen zu, wenn ich in der Volleyball-Saison kaum Zeit für sie habe. Und ist trotzdem immer für mich da.

Den letzten Film, den ich im Kino gesehen habe

war «New Moon - Bis(s) zur Mittagsstunde» - wie die meisten meiner Teamkolleginnen auch.

Am liebsten höre ich Musik von

Clueso, einem Musiker aus Erfurt, weil mich das an zu Hause erinnert und ich dabei auch noch super entspannen kann.

Mein Lieblingsbuch

ist die Gebrauchsanleitung von meinem Föhn. Ich bin immer wieder gespannt, wie diese Geschichte ausgehtSchließlich bin ich blond!

Am liebsten mache ich Urlaub

wo es schön warm ist und es endlos lange Strände gibt.

Mein Berufswunsch als Kind war

damals noch völlig ungewiss. Hauptsache nichts mit Mathematik. Und jetzt werde ich Grundschullehrerin. Unter anderem unterrichte ich dann auch Mathe. Aber dafür sollte es noch reichen.

Mein Lebensmotto lautet

«Man muss das Feuer in den Augen sehen».

Zum Volleyball gekommen bin ich

durch meine Mama, die von Suhl aus für den Sportclub Dynamo Berlin gesichtet wurde und dort erfolgreich in ihrer Jugend geschmettert hat.

Eine gute Mittelblockerin

zeichnet sich dadurch aus, dass sie ihre Hände zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle übers Netz schiebt und Bälle tötet, und dass sie im Angriff möglichst immer eine gegnerische Blockspielerin «einpackt» und «mitnimmt».

Ohne unsere Fans

wäre Volleyball in Sonthofen undenkbar.

Um mich auf ein Spiel zu motivieren

erinnere ich mich stets an den Traum, den ein Mädchen im Sportinternat in Erfurt hatte und jetzt die Chance hat, diesen vor einem wahnsinnig tollen Publikum zu leben.

In Sonthofen gibt es in zehn Jahren auch noch Spitzen-Volleyball,

weil wir Kämpfer sind, im Hintergrund super gearbeitet wird, eine vorbildliche Jugendarbeit haben und hier die lautesten Kuhglocken heimisch sind.

Ein Leben ohne Volleyball

kann ich mir nicht mehr vorstellen.

Wir sind ein tolles Team,

weil wir ehrlich miteinander umgehen, einen großen Teamgeist besitzen und jede Menge Spaß zusammen haben.

Wir zeigen am Samstag gegen den deutschen Meister Schweriner SC eine gute Leistung,

weil wir kämpfen bis zum Umfallen.

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