Mit dem Römerturm werben

Kemnat (fk). - Eine rege Aussprache, noch dazu zumeist über ortsteilbezogene Themen, bestimmte den Verlauf der Bürgerversammlung für Kemnat im Gasthaus 'Goldenes Kreuz', zu der sich im Verhältnis zur Einwohnerzahl sehr viele Bürger eingefunden hatten. Bei seiner Darlegung der städtischen Haushaltslage war Oberbürgermeister Andreas Knie vor allem auf die Wechselwirkung von der Bundes- und Landespolitik zu den Kommunen eingegangen und forderte eine tiefgreifende Gemeindefinanzreform zur Stärkung der kommunalen Investitionstätigkeit. Der OB betonte, dass für das ausgewiesene Sondergebiet für Windkraftanlagen bei Kemnat noch kein Bauantrag vorliege. Den Anwohnern der Mühlleite sicherte er den Ausbau ihres Straßenabschnitts zu, zudem werde ein Teil der Wasserversorgung erneuert. Anziehungspunkt Römerturm Ein Bürger hatte angeregt, dieses aus dem Jahre 1185 stammende und damit älteste romanische Bauwerk mehr als bisher vor allem auswärtigen Besuchern zu vermitteln und auch die Stadtführungen auf den Stadtteil Kemnat auszudehnen. Nach Rücksprache mit dem Verkehrsverein antwortete Knie, dass geprüft werde, ob in den alle drei Jahre neu aufgelegten Stadtprospekt der Römerturm mehr zur Geltung gebracht werden könne. Größere Schwierigkeiten sah Knie jedoch in der Ausweitung der Stadtführungen auf den räumlich doch weit entfernten Stadtteil.

Wunsch nach Tempo 30 Eintrittspreise Tänzelfest Der selbe Bürger hatte die Befürchtung geäußert, durch die kürzlich in der AZ veröffentlichten Preise für die Tänzelfestabzeichen könnten vor allem Familien von einem Besuch des Festes abgehalten werden. Wenn sich auch die Stadt sehr mit dem Fest identifiziere, so sei doch die Preisgestaltung ausschließlich Angelegenheit des Tänzelfestvereins, musste Knie dem besorgten Mitbürger mitteilen. Geschwindigkeitsbegrenzung Ölmühlhang Da am Ölmühlhang kein Fuß- und Radweg vorhanden sei, wäre zur Sicherheit der schwächeren Verkehrsteilnehmer eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf Tempo 30 angebracht, trug ein Bürger vor. Der Oberbürgermeister verwies auf die schon mehrmals geprüfte Problematik. Solange keine wesentlich neuen Gesichtspunkte vorliegen, sehe er - auch im Einvernehmen mit der Polizei - keine Chance. Eine Möglichkeit zur Erhöhung der Sicherheit könnte jedoch eine häufigere Verkehrsüberwachung sein. Parkplatzsituation im Ortskern Ein Bürger brachte das unbefriedigende Parkplatzangebot in der Ortsmitte zur Sprache, sodass vielfach auf Wiesen ausgewichen werden müsse. Eine kurzfristige Lösung werde aber schwer zu erreichen sein, schätzte der Oberbürgermeister die Situation ein. Verkehrsberuhigte Bereiche Es sei offensichtlich zu wenig bekannt, dass Pfarrgasse und Ledergasse in der Kaufbeurer Innenstadt als verkehrsberuhigte Bereiche ausgewiesen seien, trug ein Bürger vor. Vor allem für Kinder bestehe hier eine Gefahrenquelle. Die Beschilderung sei aber eindeutig und müsste auch ausreichen, so Knie, sodass nur an die Vernunft der Kraftfahrer appelliert werden könne. Hundekot am Fünfknopfturm Die Verschmutzung der Spazierwege rund um den Fünfknopfturm durch Hundekot sei ebenfalls nur durch einen Appell an die Hundebesitzer einzudämmen, war die Antwort von Knie auf das vorgetragene Anliegen. Kreisverkehr zur Kemnater Straße Was denn aus dem schon einmal geplanten Kreisverkehr von der Einmündung Kemnater aus der Kemptener Straße geworden sei, wollte ein Bürger wissen. Der OB verwies auf den noch laufenden Schwerlastverkehr zum Krankenhausbau, zudem müsse noch ein Grundstück erworben werden.

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