Mit Bergschau ganz oben in Vorarlberg

Hirschegg/Kleinwalsertal (ös). Das Tourismusziel Kleinwalsertal war der große Gewinner bei der Vergabe der Touris-tischen Innovationspreise 2004 in Vorarlberg. Die Bergschau als naturkundliche Dauerausstellung, die über die österreichische Grenze hinaus auch im südlichen Oberallgäu präsent ist, wurde mit einem Hauptpreis bedacht. Für das Walser Computer-Schulungsprojekt e Fitness-Berater gab es einen Anerkennungspreis der Tourismuszentrale des österreichischen Bundeslands. Groß war die Freude beim Walser Bürgermeister Werner Strohmaier und bei Tourismusdirektor Winfried Nesensohn, als sie gleich zwei Auszeichnungen auf einen Schlag entgegennehmen durften. Sie werteten die Preisvergabe als ein deutliches Zeichen dafür, dass im Feriengebiet Kleinwalsertal erneuerungsfreudig und nachhaltig gearbeitet wird. Zentrales Anliegen der grenzüberschreitenden Bergschau ist es, Information über die heimische Bergwelt in Form von Dauerausstellungen in den Orten Hirschegg (Walserhaus) und Oberstdorf (Altes Rathaus), aber auch direkt draußen in der Natur und in Gipfellagen zu geben. Dafür wurde einer der fünf Hauptpreise gewährt.

Ein besonderes Augenmerk legt das Ausstellungskonzept auf den Einsatz modernster Multimedia-Methoden, die bei der Kenntnis-Weitergabe vor allem das Gefühl ansprechen. Die Besucher erfahren so eher spielerisch Wissenswertes über die Geschichte von Natur und Mensch in den Alpen. Das Bergschau-System soll demnächst durch weitere Info-Stationen in der Bergwelt und durch Natur-Erlebnispfade zu den Themen Geologie, Lebensgemeinschaften von Pflanzen und Tieren, Alpwirtschaft und Wald noch ergänzt werden. Fitness für Computernutzer Aber auch bei den zwei Anerkennungspreisen der Vorarlberger Tourismuszentrale stach das Walsertal hervor. Bei allen Fragen rund um die Nutzung von Computer, E-Mail und Internet im Tourismusgeschäft steht eine Ratgeberin den 700 touristischen Betrieben im Tal zur Seite und zwar kostenlos. Denn hier arbeitet das Tourismusamt mit der Raiffeisen-Stiftung als Sponsor eng zusammen. Die verbesserte elektronische Fitness soll ein Beitrag dazu sein, die Wettbewerbsfähigkeit der Urlaubszone zu bewahren. In einem umfassenden e Fitness-Check wird zunächst der gegenwärtige Leis-tungsstand der Computernutzer getestet und dann ein Trainingsprogramm vorgeschlagen. Nach der erfolgreichen Pilotphase 2003 ist die Fitness-Beraterin nun sogar im Dauereinsatz, um das passende e Fitness-Beratungspaket anzubieten.

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