Fischen
Mini-Besucher in der neuen Maxi-Gruppe

Während Philipp und Annika fachmännisch an großen Puzzleteilen aus Holz werkeln, hält sich Toni noch vorsichtig zurück. Ganz fest hält er den Spielzeugtraktor und schaut aus einiger Entfernung zu, was da an diesem Morgen vor sich geht.

Toni ist mit knapp zwei Jahren der Jüngste in der Zwergenrunde, die sich neuerdings jeden Mittwoch und Freitag von 9 bis 12 Uhr im Pfarrheim St. Magnus in Fischen trifft. Offiziell heißt der Treff «Maxi-Gruppe» - obwohl die neun Mini-Besucher kaum den Windeln entwachsen sein dürften. Edith Maier-Stöhr kümmert sich an diesen zwei Vormittagen liebevoll um ihre Schützlinge, während die Eltern Arztbesuche, Einkäufe oder Behördengänge erledigen.

Noch nicht groß oder tapfer genug für den regelmäßigen Kindergartenbesuch, aber schon so vorwitzig, um sich mit den Gleichaltrigen zwei Mal die Woche zum Spielen zu treffen - so ließe sich die Klientel für die neue Maxi-Gruppe beschreiben.

Sanft mit Regeln vertraut machen

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Die Eltern wollen die Zwei- und Dreijährigen noch nicht die gesamte Woche in eine Betreuungseinrichtung geben, genießen jedoch das Angebot, ihre Kleinen an zwei Tagen für drei Stunden versorgt zu wissen. Die Kleinen würden bei ihr ganz sanft mit gewissen Regeln im Umgang und Sozialverhalten vertraut gemacht und lernten hier die ersten Schritte im Miteinander, sagt Edith Maier-Stöhr. Als Konkurrenz zur Kinderkrippe oder zum Kindergarten jedoch sieht sie das Angebot nicht. Auch mit den Krabbel-und Spielgruppen sei die Maxi-Gruppe nicht vergleichbar. «Da müssen die Mütter oder Väter die ganze Zeit dabei sein», unterscheidet sie.

Über Alternative begeistert

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Sie selbst braucht an jedem Vormittag einen Elternteil wechselweise zur Unterstützung, die anderen verabschieden sich nach einer «Warmlaufphase» vom Nachwuchs. Tonis Mama freut sich über die Alternative, denn den Kindergarten soll ihr Kleiner erst besuchen, wenn er drei Jahre alt ist. «Die Maxi-Gruppe ist billiger und für einen solch kleinen Kerl auch nicht so anstrengend», meint sie.

Neun Kleinkinder kommen derzeit ins Pfarrheim, für drei weitere ist noch Platz. Ausgestattet ist die Maxi-Gruppe bereits mit einem Grundstock an Spielzeug, über weitere Spenden würden sich Kinder und Betreuerin freuen.

«Bilderbücher und intaktes Spielmaterial können wir gut brauchen», so Edith Maier-Stöhr, die bei der Gemeinde im Rahmen eines Mini-Jobs angestellt ist.

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