Miller zeichnet Stötten mit Urkunde aus

Stötten (sem). - Landwirtschaftsminister Josef Miller überreichte Vertretern der Gemeinde Stötten eine Ehrenurkunde für die Renovierung der 'Post' im Rahmen der Dorferneuerung. 'Wir brauchen für die Gestaltung unserer Zukunft den aktiven Bürger', betonte Miller in der Münchener Residenz. Insgesamt wurden drei Staatspreise für vorbildliche Ländliche Entwicklung, jeweils mit 8000 Euro dotiert, ein Sonderpreis mit 4000 Euro sowie sechs Ehrenurkunden für vorbildliche Ländliche Entwicklung. Die mit erheblichen Eigenleistungen ermöglichte Sanierung des ehemaligen Gasthauses 'd' Post' in Stötten wurde mit einer Ehrenurkunde bedacht. Die Ehrung der Sieger des Wettbewerbs zeige an aktuellen Beispielen, was bei einer erfolgreichen Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure zum Wohle des ländlichen Raums und aller dort lebender Menschen möglich werden könne, führte der Minister bei der Feier aus.

Mehr Vorbilder gesucht Da nicht mehr Vorschriften, sondern mehr Vorbilder gebraucht würden, sei es wichtig, diese guten Beispiele der Zusammenarbeit zum Wohle des ländlichen Raums der Öffentlichkeit vorzustellen. 'Auf das, was Sie in Ihren Dörfern bewirkt haben, können Sie stolz sein', betonte der Minister. Der ländliche Raum habe eine gute Zukunft, weil er in besonderer Weise den geänderten Lebensvorstellungen der Bürger in Bayern entspreche. Deshalb sei er sich sicher, dass es die Ländliche Entwicklung weiterhin als Programm seines Hauses geben werde, so Minister Miller. Auch die weiteren Redner machten sich für den Fortbestand der Direktionen für Ländliche Entwicklung stark. So betonte auch Helmut Brunner, Vorsitzender des Ausschusses für Landwirtschaft und Forsten im Bayerischen Landtag, dass diese vernünftige, zukunftsweisende Politik nicht in Frage gestellt werden dürfe, weil auch im ländlichen Raum gleiche Wettbewerbsbedingungen wie in den Ballungsräumen geschaffen werden sollen. J Josef Mend, Vize-Präsident des Bayerischen Gemeindetags, und Walter Heidl, Präsident des Bayerischen Bauernverbandes im Regierungsbezirk Niederbayern, machten sich in ihren Grußworten ebenfalls für den Erhalt der Förderprogramme im Rahmen der Dorferneuerung stark.

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